Freiburg (ots) - Trotz nasskalter Temperaturen besuchten mehrere tausend Besucher den Fastnachtsumzug im Müllheim am vergangenen Sonntag, 31. Januar 2016, an welchem sich ca. 3.000 "Hästräger" beteiligten. Das Polizeirevier Müllheim, das mit 10 Beamten während des Umzuges und dem anschließenden Narrendorf im Einsatz war, zieht ein überwiegend positives Resümee, was aber auch ein Verdienst des Veranstalters, der Müllheimer Hudeli war. Sie hatten den Umzug vorbildlich organisiert und waren mit ausreichend vielen Ordnern entlang der Umzugsstrecke präsent und aktiv.
Der Jugendsachbearbeiter des Polizeireviers war in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendreferat, der Narrenzunft Hudeli und mit sieben freiwilligen Jugendlichen im Stadtgebiet zur Umsetzung ihres erfolgreichen Konzepts "Don't drink too much" unterwegs. Die freiwillig eingesetzten Jugendlichen fungierten hier, wie schon bei früheren großen Veranstaltungen in Müllheim, als Vorbilder und Ansprechpartner für die anwesenden Jugendgruppen mit dem Ziel, übermäßigen Alkoholkonsum zu verhindern, was in vielen Fällen auch gelang. Als Dankeschön erhielten die Freiwilligen eine kleine finanzielle Aufmerksamkeit seitens der Müllheimer Hudeli.
Gegen einen polizeibekannten 21-jährigen aus Müllheim wird wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. Er hatte einem Flüchtling aus Gambia zunächst unbemerkt mit einem Schminkstift von hinten ein Hakenkreuz auf die Jacke gemalt.
Insgesamt hat sich gezeigt, dass nur durch ausreichende polizeiliche Präsenz und niederschwelliges Einschreiten Konflikte bereits bei deren Entstehung erkannt und geregelt werden können. Darüber hinaus wurde auch deutlich, dass ein spätes Veranstaltungsende beim Narrendorf insbesondere von denen in Anspruch genommen wurde, die bereits reichlich Alkohol genossen aber davon noch nicht genug hatten.
RM/DS
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Quelle: news aktuell / dpa