Mannheim (ots) - Nachdem er am Freitag, gegen 12.45 Uhr in der Seckenheimer Hauptstraße einer 76-jährigen Frau die Handtasche aus dem Fahrradkorb gestohlen hatte, wurde ein 14-Jähriger, auf den die Beschreibung exakt zutraf, unweit des Tatortes im Rahmen der Fahndung festgenommen.
<p>Bei den weiteren Recherchen wurde zudem ein 16-Jähriger ermittelt, der beim Handtaschendiebstahl der Tat offenbar Schmiere gestanden hatte. Die Fahndung nach dem Komplizen war zunächst ohne Ergebnis verlaufen.Kurz nach der Tat wurden beide zudem dabei beobachtet, sie versuchten, in der Schwabenstraße geparkte Autos zu öffnen.
Der 14-Jährige wurde nach Beendigung der Formalitäten einem Betreuer übergeben.
Die Handtasche wurde noch am Freitagabend in Ortskern von Seckenheim aufgefunden und der Eigentümerin zurückgegeben.
Zwei Tage später hatten die Fahnder jedoch Glück und nahmen den 16-Jährigen wegen eines neuerlichen Vorfalls Dank eines Zeugenhinweises fest. Der Hinweisgeber hatte am Sonntag, gegen 17.30 Uhr zwei Jugendliche dabei beobachtet, wie sie im Kaiserstuhlring um geparkte Autos herumschlichen und versuchten, sie zu öffnen. Ohne dass Schlimmeres passierte, wurden kurze Zeit später ein 13-Jähriger und der gesuchte 16-Jährige, auf die die Beschreibung des Zeugen zutraf, kontrolliert. Beide hatten Fahrräder dabei, die sichergestellt wurden, da der Verdacht des Fahrraddiebstahls bestand. Während der 16-Jährige dem Jugendamt übergeben wurde, wurde der 13-Jährige von einem Betreuer abgeholt.
Der 14-Jährige fiel gleich einen Tag nach seiner ersten Festnahme wieder durch die Begehung einer Straftat als Tatverdächtiger auf.
Am Samstagnachmittag, kurz nach 12 Uhr, soll er gemeinsam mit einem 15-jährigen Mittäter versuchte haben, einer 69-jährigen Frau in der Steinacher Straße die Handtasche zu stehlen. Die Frau hielt die Tasche jedoch fest und schrie laut nach Hilfe, weshalb der Täter losließ und gemeinsam mit seinem Komplizen flüchtete.
Ein Zeuge hatte die Flüchtenden noch zu Fuß verfolgt und sie in der Brunnenstraße jedoch aus den Augen verloren. Er konnte jedoch eine exakte Personenbeschreibung abgeben, weshalb die beiden 14- und 15-Jährigen schnell festgenommen werden konnten. Sie wurden anschließend den Betreuern übergeben.
Das Haus des Jugendrechts hat in sämtlichen Fällen die weiteren Ermittlungen übernommen.
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