Mannheim (ots) - Zu hohe Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen im Bereich des Polizeipräsidiums Mannheim. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden Messungen durchgeführt. Die Ergebnisse sind ernüchternd.
Auf Grund von zahlreichen Beschwerden von Anwohnern, dass in der Seckenheimer Landstraße zu schnell gefahren wird, führte das Verkehrskommissariat Mannheim, auf Höhe der Trübner Straße, am Freitagabend zwischen 19:45 und 22:45 Uhr eine Radarmessung durch. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dort 50 km/h. Kurz vor der Messstelle war sogar noch das Zusatzschild "Achtung Radarkontrolle" angebracht. "Trauriger Spitzenreiter" war ein Fahrer, der mehr als doppelt so schnell unterwegs war, 104 km/h. Ihn erwarten ein zweimonatiges Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 560 Euro. Insgesamt waren 100 Autos - jedes vierte - zu schnell. Von diesen kamen 87 mit einem Verwarnungsgeld davon, gegen 13 Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren wegen erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitung eingeleitet. Zwei Verkehrsteilnehmer waren sogar so schnell, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen.
Eine weitere Messung wurde am Samstag zwischen Mitternacht und 02:30 Uhr auf der B 44 in Richtung Lampertheim durchgeführt, da es hier schon sehr häufig wegen zu hoher Geschwindigkeit gekracht hatte. Von 196 gemessenen Autos waren 57 zu schnell. Statt der erlaubten 70 km/h lag der höchste gemessene Wert bei 118 km/h. Den Mercedes-Fahrer erwartet nun ein Fahrverbot von einem Monat, zwei Punkte und ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro. Insgesamt gelangen 18 Fahrer zur Anzeige wegen erheblicher Geschwindigkeitsüberschreitung, ein Verwarnungsgeld erwartet nun 39 Verkehrsteilnehmer.
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