Bühlertal (ots) - Um an das Geld ihrer arglosen Opfer zu gelangen, lassen sich Telefonbetrüger immer wieder neue ´Geschichten´ einfallen. Am Dienstag hatte sich ein Unbekannter als Staatsanwalt ausgegeben und somit versucht, an die Ersparnisse einer Seniorin in der Haabergstraße zu gelangen. Hierbei wollte der Anrufer der Rentnerin kurz nach 11 Uhr weismachen, dass es in der Türkei im Zuge von Ermittlungen im Bereich der Kinderpornografie zu einer Festnahme gekommen sei. Im Verlaufe dieser Recherchen hätte man entdeckt, dass zur Begehung der Straftaten angeblich auch die Anschrift der Angerufenen genutzt wurde. Um nun möglichen Haftungsansprüchen aus dem Wege zu gehen, müsse ein Anwaltshonorar in Höhe von 1 600 Euro geleistet werden. Von Erfolg war der pathetische Vortrag des fließend Deutsch sprechenden Anrufers dann aber nicht gekrönt. Durch das erregte Misstrauen wurde die Polizei verständigt, die nun Ermittlungen wegen gewerbsmäßigem Betrug und Amtsanmaßung aufgenommen hat.
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