Freudenstadt (ots) - Bereits am vergangenen Freitag tauchte an der Wohnadresse einer Rentnerin eine unbekannte männliche Person auf und erklärte der Frau, er sei Mitarbeiter einer örtlichen Bank sei und bräuchte ihre Kontodaten, da es mit einer Überweisung zu Schwierigkeiten gekommen sei und die Buchung nicht funktionierte habe. Der "falsche" Bankangestellte hielt sich circa 10 Minuten in der Wohnung der älteren Frau auf. Da der Frau im Nachhinein das Verhalten verdächtig vorkam, informierte sie die Polizei. Zu einer Vermögenschädigung kam es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Der Verdächtigte wird als circa 40 Jahre alt beschrieben, mit blonden lichten Haaren sowie einer Brille. Er trug dunkle Jeans und ein hellblaues Hemd. Der Mann sprach mit ausländischem Akzent. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich kurze Zeit später in Loßburg. Auch in diesem Fall erschien ein " falscher" Bankmitarbeiter bei einer älteren Dame und bat unter einen Vorwand um Vorlage der Kontoauszüge. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, fremde Personen, auch wenn sie vordergründig noch so seriös erscheinen, in die Wohnung zu lassen. Darüber hinaus werden Bankmitarbeiter niemals von sich aus zu Hause bei Bankkunden erscheinen und sie nach ihren Bankdaten ausfragen. Der richtige Weg in solchen Fällen: Sofort die Polizei (110) verständigen.
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