Tuttlingen (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rottweil und des Polizeipräsidiums Tuttlingen
Am Mittwochnachmittag sind am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) mehrere Jugendliche in einen heftigen Streit geraten, in dessen Verlauf ein 17-jähriger Syrer durch mehrere Messerstiche verletzt worden ist. Eine aufmerksame Anwohnerin beobachtete gegen 15:15 Uhr, wie sich etwa 15 Jugendliche schlugen und auch zum Teil auf eine am Boden liegende Person eintraten. Als die Beteiligten das nahende Martinshorn vernahmen, ließen sie voneinander ab und flüchteten in unterschiedliche Richtungen, sodass die Beamten vor Ort lediglich eine verletzte Person antreffen konnten. Der angetroffene 17-Jährige hatte sich bei der Auseinandersetzung eine Kopfplatzwunde zugezogen und wurde, wie sich bei der anschließenden Untersuchung im Kreisklinikum herausstellte, durch zwei Messereinstiche in den Rücken schwer verletzt.
Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Rottweil gemeinsam mit Beamten des Kriminalkommissariats Tuttlingen wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
Zeugen, die das Tatgeschehen am ZOB beobachtet haben oder Angaben zu den flüchtenden Beteiligten machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07461 941-0 mit dem Kriminalkommissariat Tuttlingen in Verbindung zu setzen.
Frank Grundke, Erster Staatsanwalt (Staatsanwaltschaft Rottweil)
Dieter Popp, Pressesprecher (Polizeipräsidium Tuttlingen)
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Dieter Popp
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