Donaueschingen (ots) - Zur Festnahme und Inhaftierung von sechs Hauptbeteiligten wegen Landfriedensbruchs in einem besonders schweren Fall ist es im Zusammenhang mit Ausschreitungen anlässlich einer am 27.3.2018 aus einer Donaueschinger Flüchtlingsunterkunft vollzogenen Abschiebung gekommen.
Wie vom Polizeipräsidium Tuttlingen bereits am 27. März 2018 berichtet (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110978/3902503), kam es in der Nacht zum 27.3.2018 in der Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in der Friedhofstraße in Donaueschingen bei der geplanten Abschiebung eines jungen Mannes aus Guinea zu tumultartigen Szenen die darin gipfelten, dass Polizeibeamte mit Pflastersteinen beworfen wurden. Im Laufe der Ermittlungen kam es am 28.3.2018 zu weiteren Widerstandshandlungen. Es konnten insgesamt sechs Beschuldigte nigerianischer und guineischer Herkunft im Alter von 17,18, 21, 22, 23 und 32 Jahren festgenommen werden. Gegen alle erließ das Amtsgericht Villingen-Schwenningen zwischenzeitlich Haftbefehle wegen des Verdachts des Landfriedensbruches in einem besonders schweren Fall.
Staatsanwaltschaft Konstanz
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