Schlag gegen Verkauf gefälschter Markenware auf Telegram Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Köln und des Landeskriminalamtes NRW:

Die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) führt wegen Verstößen gegen das Markengesetz Ermittlungsverfahren gegen die Betreiber verschiedener Telegram-Accounts. Die Verfahren richten sich gegen insgesamt 16 Beschuldigte aus 4 Bundesländern. Sie wurden durch das Landeskriminalamt NRW als Verkäufer von inkriminierten Waren wie plagiierter Marken-Kleidung, Parfums, Uhren und von unversteuerten Zigaretten in mehreren Telegram-Gruppen identifiziert. Die bei den Verkäufen erzielten Umsätze lagen nach bisherigen Ermittlungen im sechsstelligen Euro-Bereich. In den Verfahren wurden heute insgesamt 14 Objekte durch die Polizeibehörden Recklinghausen, Köln, Aachen, Hagen, Viersen, Mettmann, Rheinisch-Bergischer-Kreis, Südosthessen, Westhessen, Ulm und das LKA Berlin durchsucht. Neben dem Auffinden von Beweismitteln wurden die betroffenen Telegram-Gruppen und -Kanäle mit einem Sicherstellungsbanner versehen und geschlossen. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Auskunft erteilt der Pressesprecher der ZAC NRW: Staatsanwalt Dr. Christoph Hebbecker Staatsanwaltschaft Köln Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen Luxemburger Straße 449, 50939 Köln Telefon: 0221/477-48601 E-Mail: pressestelle@sta-koeln.nrw.de Rückfragen bitte an: Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen Völklinger Straße 49 40221 Düsseldorf Telefon: 0211 939-6666 E-Mail: pressestelle.lka@polizei.nrw.de