Randalierer mit offenem Haftbefehl leistet Widerstand und wird in Justizvollzugsanstalt gebracht
Nachdem ein 22-Jähriger Freitagabend (09.01.) gegen 23.15 Uhr in einem Restaurant am Friedrich-Ebert-Platz randalierte und sich sichtlich aggressiv und aufbrausend gegenüber dem Personal des Restaurants verhielt, leistete er Widerstand gegen die Polizei. Als die Beamten ihn aufforderten, sich auszuweisen, gab er an, seinen Personalausweis vergessen zu haben, und machte mündliche Angaben. Als die Einsatzkräfte diese überprüften, zeigte sich schnell, dass der Iserlohner ihnen einen falschen Namen genannt hatte. In seiner Tasche fanden die Polizisten jedoch ein Dokument, auf dem seine echten Personalien standen. Der 22-Jährige wollte anschließend fliehen, rannte auf eine Notausgangs-/Brandschutztür zu und konnte dort von den Beamten gestoppt werden. Der Mann versuchte anschließend vergeblich, an die Waffe eines Polizisten zu gelangen. Mithilfe von Unterstützungskräften wurde der Randalierer schließlich fixiert und in einen Streifenwagen gebracht. Im Polizeigewahrsam zeigte sich, dass der 22-Jährige einen offenen Haftbefehl wegen Betruges hatte. Er musste eine Blutprobe abgeben, nachdem ein Drogenvortest positiv auf unterschiedliche Substanzen verlief und ein Atemalkoholtestgerät über 1,6 Promille anzeigte. Aufgrund des Haftbefehls wurde der Iserlohner festgenommen und später einer Justizvollzugsanstalt überführt. Während des Widerstands zog sich ein Polizist leichte Verletzungen zu, verblieb jedoch im Dienst. Die Einsatzkräfte fertigten eine Strafanzeige wegen tätlichen Angriffs sowie Widerstands gegen den Mann. Darüber hinaus erhielt der 22-Jährige eine Anzeige aufgrund der falschen Namensangabe. (arn)
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