Hagener klickt auf Link von Betrügern und erhält Anruf von falschem Bankmitarbeiter

Am Dienstag (20.01.) suchte ein Hagener gegen 14 Uhr die Polizeiwache Hoheleye auf und zeigte einen Betrug an. Der 59-Jährige erhielt nach eigenen Angaben eine E-Mail, die vermeintlich von seiner Bank versendet wurde. Er habe nicht auf den Absender geachtet und auf einen Link geklickt. Auf einer Seite habe er dann einige Daten eingetragen. Kurz darauf erhielt er einen Anruf von einer ihm unbekannten Telefonnummer. Es meldete sich ein Mann, der angab, bei einer Bank zu arbeiten. Die Person eröffnete ihm, dass es verdächtige Aktivitäten auf seinem Konto geben würde. Unter anderem seien das Tageslimit auf 25.000 Euro hochgesetzt und eine Überweisung von 10.000 Euro getätigt worden. Um die Vorgänge sperren zu können, habe der Mann Benachrichtigungen auf seine SecureApp erhalten, die er auch bestätigte. Im weiteren Gesprächsverlauf habe der 59-Jährige dem Anrufer, zur Überprüfung seines Mobiltelefons auf Schadsoftware, Zugang zu dem Gerät ermöglicht. Er installierte eine App für einen VPN-Zugang und hinterlegte im Anschluss Serverdaten. Vom Konto des Mannes wurden augenscheinlich zwei Testüberweisungen (1 und 2 Euro) durchgeführt. Die Polizei Hagen warnt ausdrücklich: Geben Sie niemals Ihre Zugangsdaten zum Online-Banking heraus und gewähren Sie Ihnen unbekannten Personen keinen Zugang zu Ihrem Computer oder anderen Geräten! Bitte denken Sie daran, dass Ihre Bank Sie niemals nach Ihren Zugangsdaten fragen wird! Vorsicht ist besser als Nachsicht. Wenn Sie ein Limit für tägliche Geldbewegungen festlegen, können Sie im Ernstfall den Schaden eingrenzen. Sie haben den Verdacht, dass Ihre Zugangsdaten ausgespäht wurden? Dann sperren Sie sofort den Zugang zu Ihrem Bankkonto! Den zentralen Sperr-Notruf erreichen Sie unter der 116 116 (aus dem Ausland +49 116 116). Neue Zugangsdaten zu Ihrem Online-Banking erhalten Sie von Ihrer Bank. Informieren Sie im Verdachtsfall schnellstmöglich Ihr Bankinstitut. Gegebenenfalls besteht die Möglichkeit, Kontobewegungen rückgängig zu machen. Erstatten Sie eine Anzeige bei der Polizei! (arn) Rückfragen bitte an: Polizei Hagen Pressestelle Telefon: 02331 986 15 15 E-Mail: pressestelle.hagen@polizei.nrw.de X: WhatsApp-Kanal: