Hockenheim/Rhein- Mitarbeiterin durch Betrüger getäuscht

Eine bislang unbekannte Täterschaft gab sich als Geschäftsführer einer Firma, welche in der Mannheimer Straße ansässig ist, aus und schickte einer Mitarbeiterin am Montagvormittag eine E-Mail. In der E-Mail wurde die 26-jährige Mitarbeiterin von ihrem vermeintlichen Geschäftsführer aufgefordert, Gutscheine im Wert von 1.000 Euro zu kaufen und an eine angegebene E-Mail-Adresse weiterzuleiten. Als die Frau kurz darauf eine weitere E-Mail mit einer ähnlichen Aufforderung erhielt, wurde sie skeptisch und erkannte den Betrug. Das Polizeirevier Hockenheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Präventionstipps ihrer Polizei: So schützen Sie sich vor CEO-Fraud Achten Sie darauf, welche Informationen Sie über Ihr Unternehmen veröffentlichen. Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über die Betrugsmasche "CEO-Fraud". Führen Sie klare Abwesenheitsregelungen und interne Kontrollmechanismen ein. Beispielsweise sollte bei ungewöhnlichen Überweisungsaufträgen vor einer Transaktion: - Geprüft werden, ob die Absenderadresse der E-Mail korrekt ist. - Geprüft werden, ob die Zahlungsaufforderung auch tatsächlich vom genannten Auftraggeber stammt, z.B. per Rückruf. - Die Geschäftsleitung bzw. der Vorgesetzte informiert werden.Bei Auffälligkeiten oder Fragen wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle oder an das zuständige Landeskriminalamt. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.polizei-beratung.de Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Mannheim Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit Tobias Hoffmann Telefon: 0621 174-1111 E-Mail: mannheim.pp@polizei.bwl.de