260206.1 Kreis Steinburg: Anlagebetrug im Internet
Innerhalb der vergangenen Monate hat ein Mann aus dem Kreis Steinburg mehrere hundert Euro in Kryptowährungen investiert, bis ihn seine Bank darauf hinwies, dass er vermutlich Opfer eines Betrugs geworden ist.
Bereits im August 2025 stieß der Geschädigte in sozialen Netzwerken auf eine Werbeanzeige, die hohe Gewinne durch Investitionen in Kryptowährungen versprach. Das Angebot erschien dem Mann lukrativ. In der Folge nahm ein angeblicher Broker telefonisch Kontakt zu ihm auf und bot an, gegen eine Zahlung von 250 Euro ein entsprechendes Anlagekonto zu eröffnen.
Nach dem Erstkontakt kam es zu weiteren Gesprächen sowie zur Überweisung zusätzlicher Geldbeträge. Am vergangenen Mittwoch erhielt der Anzeigende schließlich einen Kontoauszug, der ein vermeintliches Guthaben von rund 25.000 US-Dollar auswies. Für eine Auszahlung sei jedoch zuvor eine weitere Überweisung in Höhe von 2.100 Euro erforderlich.
Zwar veranlasste der 62-Jährige die Überweisung, seine Bank führte diese jedoch nicht aus und wies ihn stattdessen darauf hin, dass es sich bei der genutzten Anlageplattform vermutlich um eine betrügerische Masche handele.
Der Mann erstattete daraufhin umgehend Anzeige bei der Polizei. Bis zu diesem Zeitpunkt entstand ihm ein finanzieller Schaden in Höhe von rund 800 Euro.
Die Polizei gibt folgende Präventionstipps zum Online-Trading:
- Hohe Gewinnversprechen bei geringem Einsatz sollten
grundsätzlich misstrauisch machen.
- Seien Sie besonders vorsichtig bei Investitionen in
Kryptowährungen.
- Informieren Sie sich vorab gründlich über Trading-Plattformen,
bevor Sie Geld überweisen.
- Seriöse Banken treten nicht aktiv an Kundinnen und Kunden heran,
um Online-Trading anzubieten.
- Geben Sie keine sensiblen Daten preis und lassen Sie sich nicht
unter Druck setzen.
- Überweisen Sie kein Geld auf unbekannte Konten.
- Suchen Sie bei Unsicherheiten fachkundigen Rat und handeln Sie
nicht übereilt.Merle Neufeld
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