Eberbach/Rhein- Dame von falschem Bankmitarbeiter um 17.000 Euro betrogen

Am Freitagabend erhielt eine 62-jährige Frau eine SMS auf ihrem Smartphone, welche angeblich von ihrer Bank stammte. In der SMS wurde sie dazu aufgefordert, einen Link zu öffnen und online ihre Bankdaten zu verifizieren. Etwa 20 Minuten nach erfolgter Verifizierung erreichte sie ein Anruf von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter, welcher der Dame weitere Anweisungen gab, um den vorgeblichen Verifizierungsprozess abzuschließen. Er forderte sie unter anderem dazu auf, eine App herunterzuladen und fünf Transaktionen zu tätigen. Diese genehmigte sie mit ihrem Fingerprint über ihr Smartphone. Da der 62-Jährigen die Situation doch etwas merkwürdig vorkam, kontaktierte sie am nächsten Morgen ihre Bankberaterin. Diese klärte sie darüber auf, dass sie einem Betrüger zum Opfer gefallen ist, und veranlasste umgehend die Sperrung all ihrer Konten. Der entstandene Vermögensschaden beläuft sich auf 17.000 Euro. Tipps zum Schutz vor Betrugsmaschen: - Nehmen Sie niemals an, dass eine Nachricht oder ein Anruf tatsächlich von Ihrer Bank stammt. Kontaktieren Sie stattdessen Ihre Bank direkt über die offizielle Website, die auf der Rückseite Ihrer Karte aufgeführt ist, oder über die offizielle Kundendienstnummer. - Ihre Bank wird Sie niemals nach vertraulichen Daten wie Passwörtern, PINs oder TANs fragen. Teilen Sie diese Informationen niemals über E-Mail, SMS oder Telefon mit. - Klicken Sie niemals auf den angegebenen Link in der übersandten SMS. - Werden Sie immer dann besonders misstrauisch, wenn es um Geld- oder andere Vermögensforderungen geht. - Halten Sie nach Möglichkeit Rücksprache mit anderen Familienmitgliedern oder Vertrauten. - Verständigen Sie im Zweifelsfall immer und zeitnah die Polizei. Die diensthabenden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten können Ihnen verlässlich Auskunft darüber geben, ob es sich um eine Betrugsmasche handelt. - Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kontostand sowie Ihre Kontobewegungen. So können Sie schnell reagieren, falls ungewollte Aktionen stattgefunden haben. - Folgen Sie Aufforderungen in E-Mails, Programme herunterzuladen, nur dann, wenn Sie die entsprechende Datei auch auf der Internet-Seite des Unternehmens finden (Starten Sie keinen Download über den direkten Link). Öffnen Sie insbesondere keine angehängten Dateien. Nutzen Sie Antivirenprogramme und Firewalls.Weitere Informationen, wie Sie sich und Ihre Verwandten gegen diese und andere Betrugsmaschen schützen können, finden sie auch online: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Mannheim Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit Sarah-Isabelle Lapinsky Telefon: 0621 174-1111 E-Mail: mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de