Randalierer möchte Polizisten dazu bringen, ihn in eine psychiatrische Einrichtung zu bringen
Nach Familienstreitigkeiten in Haspe traf eine Streifenwagenbesatzung am Freitag (20.03.) gegen 02.45 Uhr einen 22-jährigen Mann an, der im Verlaufe des Einsatzes Widerstand leistete und die Polizisten angriff. Der Hagener forderte die Beamten dazu auf, ihn in eine psychiatrische Einrichtung zu fahren. Einen Grund hierfür nannte er ihnen jedoch nicht. Stattdessen wurde er immer aggressiver und störte die Nachtruhe durch lautes Schreien. Er äußerte, dass er die Beamten dazu bringen werde, ihn zu fahren. Anschließend sprintete er auf einen Polizisten zu. Er wurde zur Beruhigung seines Gemütszustandes und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
Während er in den Streifenwagen gebracht wurde, verkeilte er sich mit seinen Füßen unter dem Fahrzeug und mit seinem Kopf am Fahrzeugdach. Als ein Beamter nach seinen Füßen griff, trat der 22-Jährige nach ihm. Nur durch ein Zurückweichen des Polizisten konnte er verhindern, getroffen zu werden. Auch während der Fahrt setzte der Randalierer seine Angriffe fort. Er schlug ruckartig mit dem Kopf und Oberkörper in Richtung des Polizisten, wollte ihm in den Oberschenkel beißen und mit dem Kopf in seine Genitalien schlagen. Während des Transportes betitelte der Hagener die Einsatzkräfte als "Wichser" und "Hurensöhne". Er drohte ihnen mit Aussagen wie "Ich ficke euch!", "Du wirst sterben! "und "Du wirst sehen, was du davon hast!".
Während des Widerstands verletzte sich ein Polizist, verblieb jedoch im Dienst. Die Streifenwagenbesatzung fertigte eine Strafanzeige wegen Widerstands und tätlichen Angriffs sowie Bedrohung gegen den 22-Jährigen. Er musste eine Blutprobe abgeben. (arn)
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