Leimen/Rhein- Schockanrufe von unbekannten Betrügern schlugen fehl

Unbekannte versuchten mit einer perfiden Betrugsmasche, an das Vermögen zumeist lebensälterer Menschen zu gelangen. Am Mittwochmittag erhielten mehrere lebensältere Menschen in Leimen den Anruf einer männlichen Person, die sich als Professor einer Klinik ausgab, an der angeblich die Tochter gerade wegen einer Krebserkrankung im Endstadium behandelt werde. Für ein Medikament, das ausschließlich in der Schweiz erhältlich und selbst zu bezahlen sei, sollten die Angerufenen einen sechsstelligen Eurobetrag bezahlen. Wegen der Zahlungsmodalitäten wurde das Gespräch an eine weibliche Person weitergegeben. Als diese schließlich gezielt nach Bargeld, Schmuck und weiteren Wertsachen fragte, wurden die Angerufenen misstrauisch und legten auf. Dadurch kam es in keinem Fall zu einem Schaden. Präventionshinweise: - Misstrauen bei ungewöhnlichen Anrufen: Wenn Sie einen Anruf erhalten, in dem behauptet wird, dass ein Familienmitglied in einen Unfall verwickelt ist, seien Sie vorsichtig. Seriöse Institutionen und Behörden würden niemals auf diese Weise Kontakt aufnehmen. - Nie persönliche oder finanzielle Informationen preisgeben: Geben Sie niemals persönliche Informationen oder Geld an unbekannte Anrufer weiter, insbesondere wenn Sie die Person nicht kennen. - Rückruf bei Verdacht: Wenn Ihnen ein Anruf verdächtig erscheint, legen Sie auf und rufen Sie das angeblich betroffene Familienmitglied direkt an, um sich zu vergewissern. Überprüfen Sie auch, ob der Vorfall, von dem der Anrufer spricht, wirklich stattgefunden hat, indem Sie bei der Polizei oder dem Krankenhaus nachfragen. - Wenden Sie sich an die Polizei: Wenn Sie einen Schockanruf erhalten oder das Gefühl haben, betrogen zu werden, kontaktieren Sie sofort die Polizei. Sie können Ihnen helfen, solche Betrugsversuche zu melden und weitere Schritte zu unternehmen. - Informieren Sie Ihre Angehörigen: Machen Sie Ihre Familie und Freunde auf diese Art von Betrugsversuchen aufmerksam, damit auch sie sich schützen können.Weitere Informationen, wie Sie sich und Ihre Verwandten gegen diese und andere Betrugsmaschen schützen können, finden Sie auch online: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/ Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Mannheim Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit Michael Klump Telefon: 0621 174-1111 E-Mail: MANNHEIM.PP.STS.OE@polizei.bwl.de