260417.2 Heide: Ruhestörung endet mit Angriffen auf Polizeikräfte
In der Nacht zu Freitag griffen in Heide zwei Beschuldigte Polizeikräfte bei einem Einsatz wegen Ruhestörung an. Vier Beamte erlitten leichte Verletzungen und konnten ihren Dienst im Anschluss nicht fortsetzen. Die Polizei nahm beide Beschuldigten in Gewahrsam und ermittelt wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands.
Gegen 23:00 Uhr erhielt die Polizei einen Einsatz wegen einer Ruhestörung in einem Mehrfamilienhaus in der Helgoländer Straße in Heide. Es handelte sich bereits um den zweiten Einsatz an derselben Anschrift an diesem Abend. Schon beim ersten Einschreiten hatten sich die anwesenden Personen aggressiv und unkooperativ gezeigt.
Beim erneuten Eintreffen von Kräften des Polizeibezirksreviers und des Polizeireviers Heide verhielt sich ein 32-jähriger Mann unkooperativ und schlug mit den Händen in Richtung eines 28-jährigen Polizeibeamten. Kurz darauf griff auch eine 35-jährige Frau ein. Sie versuchte, zwei 20 und 25 Jahre alte Polizeibeamtinnen zu schlagen und im Treppenhaus die Treppe hinunterzustoßen.
Im weiteren Verlauf schlug die Frau einer 20-jährigen Beamtin ins Gesicht, als diese Pfefferspray einsetzte. Auch bei der anschließenden Fesselung leistete sie erheblichen Widerstand, schlug weiter um sich, kniff und versuchte zu beißen. Einer 22-jährigen Polizeibeamtin biss sie in den Arm.
Die Einsatzkräfte brachten die Frau schließlich unter Kontrolle. Anschließend nahmen sie beide Beschuldigte in Polizeigewahrsam beim Polizeirevier Heide. Dort entnahm ein Arzt auf Anordnung eines Bereitschaftsstaatsanwalts den beiden Ukrainern eine Blutprobe.
Insgesamt erlitten vier Polizeikräfte leichte Verletzungen. Nach dem Einsatz konnten sie ihren Dienst nicht fortsetzen. Die Polizei ermittelt wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands. Beide Beschuldigten verblieben zunächst im Polizeigewahrsam.
Björn Gustke
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