Nach Streitkräfte-Übung „HETHEX 2026“: Polizei zieht positive Bilanz

Nach der gemeinsamen Übung von Bundeswehr und US-Streitkräften in Hessen und Thüringen während der vergangenen Tage (wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43615/6261830) zieht die hessische Polizei eine positive Bilanz. Indem die Beamtinnen und Beamten die Übung im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit begleiten und vor allem verkehrsregelnde Maßnahmen trafen, trugen sie dazu bei, dass die Erprobung der Kolonnenfahrten im öffentlichen Straßenverkehr störungsfrei und nach Plan ablief. Während es sich für die Soldatinnen und Soldaten um eine Übung handelte, ergab sich für die Polizei eine reale Einsatzlage, in der die öffentliche Sicherheit gewährleistet und der Verkehrsfluss aktiv gesteuert werden musste. Im Mittelpunkt stand für alle Beteiligten eine enge, abgestimmte und professionelle Zusammenarbeit. Ziel der Maßnahme war es, die Kommunikation, Kooperation und Koordination zwischen den beteiligten Akteuren zu testen, zu optimieren und weiter zu stärken. Im Ernstfall kann so schnell, koordiniert und wirksam gehandelt werden. Das Ziel, Verkehrsbeeinträchtigungen und Auswirkungen auf die Bevölkerung auf ein Minimum zu begrenzen, wurde erreicht. "Für alle Beteiligten war das ein realistischer Praxistest unter echten Verkehrsbedingungen. Bundeswehr, US-Streitkräfte und Polizei haben hier strukturiert und Hand in Hand zusammengearbeitet, sodass wir den Einsatzverlauf insgesamt als sehr erfolgreich bewerten", resümierte der polizeiliche Einsatzleiter, Markus Sabais. "Solche Lagen liefern uns wichtige Erkenntnisse, die wir nicht am Schreibtisch bekommen. Diese werden wir nun sorgfältig auswerten und in die weitere Optimierung der Zusammenarbeit einfließen lassen", so der Leitende Polizeidirektor. Hintergrund: Bei der sogenannten HESSE-THURINGIA-EXERCISE ("HETHEX 2026") übten bis zu 900 deutsche und US-amerikanische Soldatinnen und Soldaten unter Führung der Landeskommandos Thüringen und Hessen im Zeitraum vom 22. bis 26. April 2026 die Verlegung von Kolonnen im öffentlichen Straßenverkehr sowie die logistische Versorgung der beteiligten Kräfte. Die länderübergreifende Großübung fand unter anderem in Hessen statt, führte dort über ausgewählte Autobahnabschnitte der A4, A5 und A7 und beinhaltete auch einen Versorgungspunkt an der A7 bei Homberg/Efze. Rückfragen bitte an: Hessisches Polizeipräsidium Einsatz Wiesbadener Straße 99 55252 Mainz-Kastel Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 06134 - 602 6210 bis 6213