260515.1 Hohenaspe: Betrüger erbeute sechsstelligen Geldbetrag
Am Mittwoch, den 13.05.2026, kam es in Hohenaspe zu einem Betrug mit hohem Vermögensschaden. Ein falscher Amtsgerichtsmitarbeiter erbeutete hierbei einen sechsstelligen Betrag.
Gegen 16:20 Uhr erhielt ein älterer Herr einen Anruf von einem vermeintlichen Amtsgerichtsmitarbeiter. Der Beschuldigte teilte im Telefonat mit, dass die Tochter des Geschädigten verhaftet wurde und in der Ukraine ins Gefängnis müsse, falls keine Kaution von 145.000 EUR bezahlt werden könne.
Im Anschluss an das Telefonat kam es zu zwei Geldübergaben an unterschiedlichen Orten. Ein und derselbe Täter erhielt hierbei einmal 68.000 EUR sowie 40.000 EUR in bar.
Nach beiden Geldübergaben flüchtete der Täter zu Fuß. Insgesamt entstand ein Vermögensschaden von 108.000 EUR.
Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Betrugs eingeleitet und gibt folgende Präventionstipps zum Thema Schockanrufe heraus:
- Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Geld, Wertsachen oder
persönliche Verhältnisse.
- Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte
Personen.
- Beenden Sie das Gespräch und verständigen Sie Angehörige oder
die Polizei.Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
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