Häusliche Gewalt – Polizei spricht Wohnungsverweis aus

Hagen-Haspe, 16. Mai 2026 - Die Polizei wurde am Donnerstagnachmittag wegen eines Falls von häuslicher Gewalt nach Haspe gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 42-jähriger Mann seine 28-jährige Partnerin mehrfach geschlagen haben. Die Frau wurde dabei verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Während des Einsatzes stellte die Polizei fest, dass es in der Beziehung bereits in der Vergangenheit häufiger Streit gegeben hatte. Auch am gestrigen Tag kam es erneut zu einer Auseinandersetzung, die in körperliche Gewalt überging. Da der Mann stark alkoholisiert war und sich aggressiv verhielt, sprachen die eingesetzten Polizeibeamten einen Wohnungsverweis aus. Zusätzlich erhielt der 42-Jährige ein Rückkehrverbot für 14 Tage. Mit den polizeilichen Maßnahmen zeigte sich der Mann zunächst nicht einverstanden. Im weiteren Verlauf verhielt er sich verbal aggressiv und beruhigte sich nicht. Da es außerdem zu körperlichen Aggressionen kam, nahm die Polizei den Mann in Gewahrsam, um weitere Straftaten zu verhindern. Gegen den 42-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Polizei weist darauf hin, dass Betroffene von häuslicher Gewalt jederzeit Hilfe erhalten können. In akuten Situationen sollte sofort die Polizei verständigt werden. Kostenlose Hilfe und Beratung bieten außerdem das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der Telefonnummer 116 016 sowie das Hilfetelefon "Gewalt an Männern" unter der Telefonnummer 0800 123 9900. Die Beratung ist rund um die Uhr und in 18 Sprachen möglich. Für weiterführende Beratung steht auch das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Polizei Hagen zur Verfügung. Sie erreichen die zuständigen Beamten unter den Telefonnummern 02331 986-3659 oder -3654. (rd) Rückfragen bitte an: Polizei Hagen Leitstelle Telefon: 02331 986 2066 E-Mail: fld.hagen@polizei.nrw.de X: WhatsApp-Kanal: