Polizei warnt vor betrügerischem Goldankauf
Polizei warnt vor betrügerischem Goldankauf,
Polizeipräsidium Westhessen,
(da)Die Polizei warnt vor betrügerischem Goldankauf aufgrund von Zeitungsannoncen. In letzter Zeit mehren sich Fälle von vermeintlich dubiosen Goldankäufen im Einzugsgebiet des Polizeipräsidiums Westhessen. Die Täter mieten sich hierzu kurzfristig in lokalen Geschäftsräumen ein und schalten zeitgleich Werbeannoncen, bei denen sie ihr Unternehmen zum Ankauf von Gold jeglicher Art und Pelzmänteln bewerben. Diese Annoncen sind meist großflächig in den Werbeteilen der Zeitungen präsent und locken mit großen Gewinnmagen. Wenn sich die potentiellen Opfer dann an die Geschäfte wenden und ihr Gold zwecks Wertschätzung abgeben, müssen sie wenige Tage später feststellen, dass die Geschäftsräume verwaist sind und die Betrüger mit ihrem Gold über alle Berge sind.
Die Polizei rät aus diesem Grund:
1. Vorsicht bei auffällig offensiv beworbenen Angeboten
(Ankaufspreise deutlich über Marktwert, Ankauf in Verbindung
mit weiteren Gegenständen/Wertgegenständen z.B. Pelzen,
zeitlich befristetes Angebot oder Sonderangebot)!
2. Prüfung des Ankaufspektrums der Händler (Seriöse Händler
beschränken sich in der Regel auf ein bestimmtes Spektrum und
kaufen nicht per se alles bzw. bieten im Nachgang an, weitere
Wertgegenstände erwerben zu wollen)!
3. Keine Haustürgeschäfte mit offensiv auftretenden Händlern
(Vermeidung von Verkäufen innerhalb der eigenen vier Wände)!
4. Hausbesuche ohne eigene Zeugen/Vertrauenspersonen vermeiden!
5. Örtlich, etablierte Händler mit entsprechender Reputation und
seriösen Angeboten wählen, hierfür wird eine gründliche
Recherche empfohlen (Bewertungen, Impressum, Internetauftritt,
Angebote entsprechend aktueller Marktpreise)!
6. Keine spontanen Verkäufe aufgrund von übergroßen Werbeannoncen!
7. Fertigung eines rechtlich gefestigten Kaufvertrages, mit allen
Eckdaten zum Verkauf dokumentieren (Verkaufsparteien benennen,
präzise Mengenangaben und Preise vermerken, Beglaubigung,
beidseitige Unterschrift, Art der Zahlung)!
8. Im Idealfall mehrere Angebote einholen, um
Vergleichsmöglichkeiten zu haben (auf seriöse Vergleichsportale
zurückgreifen)!Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Pressestelle
Telefon: (0611) 345-1045/1041/1042
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de