Wiederholungstäter hofft, dass Polizisten von einer Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis absehen
Eine Streifenwagenbesatzung sah am Dienstagmorgen (26.05.) einen Ford auf der Eilper Straße, in dem zwei Personen saßen, die nicht angeschnallt waren. Die Beamten stoppten das Auto deshalb für eine Kontrolle. Als der 45-jährige Fahrer seinen Führerschein und den Fahrzeugschein vorzeigen sollte, übergab der Mann den Beamten eine ausländische Fahrerlaubnis. Er gab auf Nachfrage an, bereits mehrere Jahre in Deutschland zu wohnen und zu wissen, dass er seinen Führerschein umschreiben müsse. Der Hagener habe diesbezüglich bereits zwei Strafen bekommen. Während des Gespräches mit den Einsatzkräften äußerte der Mann, dass er hoffe, dass die Beamten diesmal von einer Anzeige absehen. Er berichtete zudem, das Auto fast täglich zu nutzen. Die Polizisten recherchierten in den Auskunftssystemen, dass sich der 45-Jährige bereits in den Jahren 2022 und 2025 wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten musste. Auch seine Ehefrau, die Halterin des Autos, erhielt im Jahr 2025 eine Strafanzeige, da sie zuließ, dass der Hagener ohne gültige Fahrerlaubnis mit dem Ford fährt. Die Beamten fertigten eine erneute Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den 45-Jährigen. Sie untersagten ihm das Führen sämtlicher Kraftfahrzeuge in der Bundesrepublik Deutschland bis zum Umschreiben der Fahrerlaubnis. (arn)
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