Verdacht der häuslichen Gewalt führt zu Widerstandshandlungen
In Boele kam es am Mittwoch (27.05.) zu einem Widerstand, bei dem ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Gegen 17.45 Uhr meldete sich eine Anwohnerin über den Notruf und berichtete, dass es in der Wohnung ihrer Nachbarn zu einem lautstarken Streit und einer möglichen häuslichen Gewalt gekommen war. Als eine Streifenwagenbesatzung eintraf, stand ein 33-jähriger Mann zusammen mit seiner Frau und zwei weiteren Personen vor dem Mehrfamilienhaus. Die Beamten befragten die betroffene Familie getrennt voneinander.
Der 33-Jährige war hierbei sehr aufgebracht und unkooperativ. Versuche, ihn zu beruhigen, scheiterten. Zudem äußerte der Hagener, dass ihm die Polizei keine Anweisungen zu geben habe. Die Beamten sollten sich "verpissen" und er werde nichts sagen. Mit angespannten Muskeln ging er schließlich auf einen Polizisten zu. Dabei forderte er die umstehenden Personen auf, die Situation mit ihren Handys zu filmen. Im weiteren Verlauf hielt der Beamte den aufgebrachten Mann auf Abstand. Hierdurch steigerte der 33-Jährige seine Aggressionen, sodass die Einsatzkräfte sich dazu entschieden, ihm Handfesseln anzulegen. Hiergegen wehrte er sich vehement und versuchte, sich immer wieder der Maßnahme zu entziehen. Es entstand eine Rangelei mit dem Hagener. Mithilfe von Unterstützungskräften konnten dem Mann schließlich Handfesseln angelegt werden. Er wurde anschließend zum Streifenwagen gebracht. Im weiteren Verlauf beruhigte sich der 33-Jährige wieder, sodass er vor Ort entlassen werden konnte.
Die Ehefrau des Mannes berichtete den Beamten zunächst, dass sie von ihrem Mann während eines Streits geschlagen worden sei. Nach der Widerstandshandlung des 33-Jährigen gab sie hingegen an, dass es zu keinem körperlichen Übergriff gekommen sei. Sie habe sich in ihrer Wortwahl vertan und wolle auch keine Anzeige erstatten. Bei dem Widerstand zog sich ein Beamter leichte Verletzungen zu. Der 33-Jährige erhielt eine Strafanzeige. (arn)
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