Mannheim: Anlagebetrüger ergaunern hohen Geldbetrag – Polizei warnt vor Anlagenbetrug
Das Fachdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ermittelt derzeit in einem Fall von Anlagebetrug, bei dem ein 60-Jähriger durch die Betrugsmasche einen hohen Vermögensschaden erlitt.
Das Fachdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg verzeichnet seit geraumer Zeit ein auffallend hohes Fallaufkommen von Anlagebetrug.
In einem aktuellen Fall lernte ein 60-Jähriger über eine Internetplattform eine unbekannte Person kennen, mit der er über private Themen, Vermögensaufbau und Geldanlagen sprach. Die unbekannte Person gab ihm Tipps für schnelles Geldwachstum und überzeugte diesen, sich auf einer App zu registrieren und Geld auf deutsche und ausländische Konten zu überweisen. Als der 60-Jährige den Betrug erkannte, hatte er bereits einen hohen sechststelligen Vermögensschaden erlitten.
Achtung:
Dreiste Betrüger nutzen das Interesse der Bevölkerung zur Geldanlage, um mit unlauteren Versprechen an das Vermögen der potenziellen Anleger zu gelangen. Dabei erfolgt eine erste Kontaktaufnahme oft unaufgefordert per Telefon, Social-Media-Portale, Online-Dating Plattformen oder nachdem das spätere Opfer im Internet auf die Reklame vermeintlich interessanter Anlagemöglichkeiten aufmerksam wurde. Versprochen werden Anlageformen mit traumhaft unrealistisch hohen Renditemöglichkeiten. Tatsache ist: Die Gelder werden nicht angelegt, sondern wandern direkt in die Taschen der Betrüger.
Betrügerische Angriffe können erfolgen, wenn:
-Sie über Instagram, WhatsApp, Telegramm oder sonstige
Messengerdienste kontaktiert werden. -Ihnen Anlagetipps in privaten Nachrichten gegeben werden. -Sie aufgefordert werden, Ausweisdokumente zu teilen. -Sie dazu aufgefordert werden, hohe Summen auf in- oder
ausländische Konten sowie auf Plattformen für Kryptowährungen zu
überweisen.Die Polizei rät:
-Seien Sie misstrauisch bei Versprechen auf hohe Renditen mit
wenig Risiko. -Informieren Sie sich genau über die Trading-Plattform, bevor Sie
sich anmelden oder Geld überweisen. -Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit,
um das Angebot in Ruhe zu prüfen und zu bewerten. -Geben Sie keine vertraulichen Daten, wie Zugangsdaten zum
Online-Banking oder Depot, preis. Übermitteln Sie keine Kopien Ihrer
Ausweisdokumente oder Zahlungskarten. -Erlauben Sie keiner fremden Person einen Remote-Zugang zu Ihrem
Rechner oder Smartphone. -Nutzen Sie den Service der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg
oder einer unabhängigen Finanzberatung und lassen Sie Angebote
prüfen. -Wenden Sie sich im Betrugsfall an die Polizei und erstatten Sie
StrafanzeigeWie sie sich vor dieser und anderen Betrugsmaschen schützen können, erfahren sie auch hier:
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mannheim
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Sarah Winterkorn
Telefon: 0621 174-1111
E-Mail: mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de