Düsseldorf/Meerbusch/Mönchengladbach – Fahrzeugführer entzieht sich Polizeikontrolle und beschädigt drei Streifenwagen – Drei Männer festgenommen – Ermittlungen dauern an
Montag, 6. Juli 2026, 00:41 Uhr
Als in der Nacht zu heute Polizisten ein mit vier Personen besetztes Fahrzeuggespann auf der A 52 bei Meerbusch anhalten und kontrollieren wollten, flüchtete der Fahrer. Im weiteren Verlauf rammte er einen Streifenwagen und kollidierte mit zwei weiteren Einsatzfahrzeugen der Polizei. In Höhe des Autobahnkreuz Mönchengladbach kam das Gespann zum Stillstand. Die Insassen flüchteten - drei von ihnen konnten kurze Zeit später festgenommen werden. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Alkohol und hat keine Fahrerlaubnis. Nach derzeitigem Kenntnisstand war der Wohnwagen entwendet worden. Die Ermittlungen dauern an.
In der Nacht meldete sich ein Zeuge bei der Einsatzleitstelle der Polizei und machte Angaben zu einem unbeleuchteten Fahrzeug mit Wohnanhänger, das im Düsseldorfer Stadtgebiet unterwegs sein sollte. Ein Streifenteam stellte das Gespann dann im Bereich der Anschlussstelle Meerbusch Büderich fest, setzte sich vor das Fahrzeug und gab Anhaltezeichen. Doch anstatt zu stoppen, rammte der Fahrer den Streifenwagen, beschleunigte und fuhr weiter. Auf seiner Flucht beschädigte das Gespann zwei weitere Streifenwagen, bevor es schlussendlich in Höhe des Autobahnkreuzes Mönchengladbach zum Stillstand kam. Die vier Insassen flüchteten in das Stadtgebiet Mönchengladbach. Drei von ihnen nahmen die eingesetzten Beamten, teilweise mit Unterstützung eines Diensthundes, nach kurzer Verfolgung fest. Ein Tatverdächtiger wurde durch einen Biss verletzt und befindet sich in einem Krankenhaus. Gegen den Briten besteht bereits aufgrund einer vorherigen Tat ein Haftbefehl. Die beiden anderen Männer, ebenfalls mit britischer Staatsangehörigkeit, befinden sich im Polizeigewahrsam. Der Fahrer des Gespanns stand unter dem Einfluss von Alkohol. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Weiterhin hat er keine Fahrerlaubnis.
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Wohnwagen offensichtlich kurz zuvor in Düsseldorf entwendet worden war. Die Maßnahmen gegen die Tatverdächtigen dauern an.
kyn
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