Heidelberg: Schwerpunktkontrolle zur Bekämpfung der Hauptunfallursache „nicht angepasste Geschwindigkeit“
Zur Steigerung der Verkehrssicherheit führte die Verkehrspolizei Heidelberg am Montagmorgen auf der B 37 zwischen Heidelberg-Schlierbach und Neckargemünd Geschwindigkeitskontrollen durch. Acht Beamtinnen und Beamte waren hierzu in der Zeit zwischen 8:15 Uhr und 9:25 Uhr mit einem Handlasermessgerät in der Schlierbacher Landstraße in Fahrtrichtung Heidelberg im Einsatz. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden die betroffenen Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer unmittelbar im Anschluss gestoppt und mit ihren Verstößen konfrontiert.
Insgesamt wurden 96 Fahrzeuge gemessen, davon hielten sich 20 Fahrzeugführerinnen und -führer nicht an die an dieser Örtlichkeit geltende Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 km/h. Darunter waren drei Verkehrsteilnehmer so schnell, dass sie nun mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 112 km/h bei erlaubten 70 km/h. Der 22-jähriger Fahrer muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 200 Euro (zuzüglich Gebühren) sowie mit einem Punkt im Verkehrszentralregister rechnen.
Da nicht angepasste Geschwindigkeit nach wie vor eine der Hauptunfallursachen ist, sind solche Kontrollmaßnahmen von besonderer Bedeutung für die Verkehrssicherheitsarbeit, denn je höher die gefahrene Geschwindigkeit ist, desto höher ist auch das Risiko von schweren Unfallfolgen. Die Kontrollen werden regelmäßig fortgesetzt.
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