Emmendingen: Angeblicher Fußball-Scout spricht Kinder an

Am Samstagnachmittag, 01.08.2026, gegen 15:00 Uhr habe ein Unbekannter Kinder auf einem Sportplatz an einer Schule im Rosenweg in Emmendingen angesprochen. Der Mann habe zunächst fußballspielende Kinder angesprochen und sich als Scout eines Profi-Fußballvereins ausgegeben. Anschließend habe er die Kinder beim Fußballspielen gefilmt und ihnen im weiteren Verlauf ein Eis aus einem nahgelegenen Supermarkt spendiert. Anderweitige Forderungen habe der Unbekannte gegenüber den Kindern wohl nicht geäußert. Der Unbekannte sei mit einem Fahrrad erschienen und in Begleitung eines ihm augenscheinlich persönlich vertrauten Kindes gewesen. Der Mann wurde wie folgt beschrieben: - männlich, - ca. 28 Jahre alt, - große und schlanke Statur, - dunkle Haare, - helle Haut, - sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent.Zu strafbaren Handlungen war es nach derzeitigen Erkenntnissen nicht gekommen. Weitere Meldungen zu ähnlichen Vorfällen sind der Polizei ebenfalls derzeit nicht bekannt. Allgemeine Tipps und Verhaltensregeln für Kinder: - Sportbezogene Talentsichtungen erfolgen ausschließlich über offizielle Vereinsstrukturen. - Sprechen Sie mit Ihren Kindern über solche Situationen, um sie darauf vorzubereiten. Verzichten Sie aber auf realitätsnahe Rollenspiele, um nicht unnötig Ängste zu wecken. - Kinder müssen immer wieder daran erinnert werden, dass sie ohne elterliche Erlaubnis mit niemandem mitgehen oder in ein fremdes Auto steigen dürfen (Kinder sollten nie zu nahe an Fahrzeuge herantreten, auch wenn jemand etwas fragen möchte - egal ob es ein Mann oder eine Frau ist). - Kinder müssen verinnerlichen, dass es eine Lüge ist, wenn Ihnen für ein "Mitgehen" z. B. Süßigkeiten oder kleine Hunde/Katzen versprochen werden. - Kinder müssen wissen, dass sie gegenüber Erwachsenen immer "NEIN" sagen können und dürfen! Ihnen muss auch bewusst sein, dass sie mit ihnen weder sprechen müssen und Auskünfte geben brauchen (Den Ausruf: "Nein, das will ich nicht!" sollten Eltern mit ihren Kindern üben und auch sich selbst gegenüber akzeptieren). - Kinder möglichst in Gruppen zur Schule oder zum Spielen gehen lassen. - Kindern erklären, dass sie niemals abgeholt werden, wenn es nicht vorher mit ihnen vereinbart wurde. - Schultaschen oder Rucksäcke sollten nicht den Namen bzw. die Adresse des Kindes tragen (Täter nutzen diese Kenntnis zur Vertrauensbildung).ak Medienrückfragen bitte an: Polizeipräsidium Freiburg - Pressestelle - Árpád Kurgyis Tel.: 0761 882-1019 E-Mail: freiburg.pressestelle@polizei.bwl.de - Außerhalb der Bürozeiten - Tel.: 0761 882-1222 E-Mail: freiburg.pp@polizei.bwl.de