Lörick – Verkehrskontrollen auf den Zufahrtswegen zur Hanfmesse – Vorläufige Bilanz vom Wochenende
Freitag, 21. August bis Sonntag, 23. August 2026
Mehrere Dutzend Fahrzeugführer wurden am vergangenen Wochenende durch die Direktion Verkehr der Polizei Düsseldorf auf den Straßen zur Hanfmesse kontrolliert und aufgrund des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln auch buchstäblich aus dem Verkehr gezogen.
Die mobilen Einsatzteams kontrollierten im Umfeld des Areal Böhler gezielt Fahrzeuge, die von oder zum Veranstaltungsgelände fuhren.
So wurden am Freitag 30 Fahrzeugführer positiv auf Betäubungsmitteleinfluss getestet, wovon bei 27 Fahrern der Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von THC bestand, einer möglicherweise unter dem Einfluss von Kokain und ein weiterer unter dem Einfluss von THC und Amphetamin sowie einer unter dem Einfluss von THC und Kokain hinter dem Steuer saß. Bei allen wurden entsprechend Blutproben entnommen.
Darüber hinaus ergab sich achtmal der Verdacht einer Straftat unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Konsumcannabisgesetz.
So wurde am Freitag ein 29-Jähriger mit einer größeren Menge Marihuana kontrolliert (circa 70 Gramm). Der Mann gab an, diese zum Eigenkonsum bei sich zu führen. Die Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt und eine Strafanzeige erstellt.
Am Samstag ergab sich 27-mal der Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln im Straßenverkehr. Bei 18 Fahrern wurde positiv auf THC getestet. Bei einem Fahrer ergab sich ein positiver Vortest auf THC und Amphetamin sowie bei einem weiteren auf THC und Alkohol. Auch in diesen Fällen wurden Blutproben genommen und entsprechend Strafanzeigen geschrieben. Zweimal ergab sich der Verdacht eines Verkehrsvergehens (§ 316 StGB) und in 18 Fällen der Verdacht einer Ordnungswidrigkeit im Sinne des § 24a Straßenverkehrsgesetz.
Ein 21-Jähriger aus Düsseldorf erwies sich als offenkundiger "Fan" der Schwerpunktkontrollen. Bereits am Freitag wurde er mit positivem Vortest auf Betäubungsmittel hinter dem Steuer seines Fahrzeugs angehalten. Am Samstag wurde er erneut angehalten und wieder positiv auf Betäubungsmittel getestet. Auch hier wurde eine Blutprobe entnommen. Da er mutmaßlich erneut unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer angetroffen wurde, drohen ihm nun ein Bußgeld in Höhe von 1000 Euro sowie obendrein ein verlängertes Fahrverbot.
Am Sonntag wurden 31 Fahrer mit dem Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln angehalten und kontrolliert. Hierbei wurden 30 Fahrzeugführer positiv auf THC sowie ein Fahrer positiv auf THC, Amphetamin und Methamphetamin getestet. Auch in diesen Fällen wurden Blutproben entnommen sowie zwei Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr (§316 StGB) eingeleitet und 29 Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben. Ein Führerschein wurde noch vor Ort beschlagnahmt.
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