Freiburg-Günterstal: Versuchter Betrug durch falsche Handwerker – Zeugen gesucht

Angebliche Dachdecker verlangten am Freitagvormittag, 18.09.2026, rund 10.000 Euro für Handwerksarbeiten an einem Hausdach in der Horbener Straße in Freiburg Günterstal. Unbekannte hatten sich am Vormittag gegen 11:00 Uhr gegenüber einem 89-Jährigen als Mitarbeiter einer Dachsanierungsfirma ausgegeben. Dabei gaben die Täter vor, ein Loch im Dach des Hausbewohners entdeckt zu haben. Der vermeintliche Schaden sollte anschließend kostengünstig behoben werden. Während der Reparaturarbeiten seien zusätzlich Schäden an der Dachrinne des Gebäudes aufgefallen, die ebenfalls repariert worden sein sollen. Nach Beendigung der angeblichen Reparaturarbeiten verlangten die Betrüger einen Rechnungsbetrag von rund 10.000 Euro. Nachdem das Opfer den hohen Betrag nicht direkt beglich, sei man mit dem Mann zu einer nahegelegenen Bank gefahren um dort Bargeld abzuheben. Ein aufmerksamer Mitarbeiter des Geldinstituts wurde auf den Betrugsversuch aufmerksam und verständigte die Polizei. Die Betrüger entfernten sich noch vor Eintreffen der Polizei und wurden vom Geschädigten wie folgt beschrieben: - Vier Männer, - gebräunter Hautteint und dunkle Haare, - trugen weiße T-Shirts ohne Aufdruck und Arbeitshosen, - fuhren einen weißen Transporter ohne Aufschrift, möglicherweise mit Karlsruher Zulassung.Das Polizeirevier Freiburg-Süd (Tel.: 0761 882-4421) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, welche möglicherweise verdächtige Wahrnehmungen gemacht und Hinweise zu einem entsprechenden Fahrzeug oder den gesuchten Personen geben können. So können Sie sich vor unseriösen Handwerkern schützen: - Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder und ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu. Öffnen Sie Unbekannten nur bei vorgelegtem Sperrriegel. - Lassen Sie nur Mitarbeitende von Handwerksbetrieben oder der Hausverwaltung in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von Ihrer Hausverwaltung vorab angekündigt worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliches Personal der Stadtwerke oder Ableser von Gas-/Stromzählerständen. - Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an. Suchen Sie deren Telefonnummer unbedingt selbst heraus!Weitere Informationen und Tipps finden Sie auf https://www.polizei-beratung.de/. ak Medienrückfragen bitte an: Polizeipräsidium Freiburg - Pressestelle - Árpád Kurgyis Tel.: 0761 882-1019 E-Mail: freiburg.pressestelle@polizei.bwl.de - Außerhalb der Bürozeiten - Tel.: 0761 882-1222 E-Mail: freiburg.pp@polizei.bwl.de