A5/Heidelberg: Ohne Fahrerlaubnis unterwegs und zwei Kinder nicht gesichert

Am Freitagabend gegen 21:30 Uhr kontrollierten Beamte der Autobahnpolizei einen 42-jährigen Autofahrer auf der Rastanlage Hardtwald-West an der A5. Bereits beim Herantreten an den Suzuki stellten die Polizeibeamten zwei Kinder im Alter von sieben und acht Jahren auf der Rückbank fest. Die Kinder waren nicht ordnungsgemäß gesichert. Eines der Kinder lag auf der Rücksitzbank, während sich ein weiteres Kind im Fußraum der Rückbank befand. Im Rahmen der Kontrolle wurde der aus Afghanistan stammende Mann aufgefordert, seinen Führerschein vorzuzeigen. Hierzu konnte er lediglich einen Aufenthaltstitel aushändigen. Auf Nachfrage, ob er überhaupt im Besitz einer Fahrerlaubnis sei, machte der Mann widersprüchliche Angaben. Eine Überprüfung in den polizeilichen Datensystemen ergab schließlich, dass ihm die Fahrerlaubnis entzogen worden war. Darüber hinaus stellten die Beamten fest, dass an dem Suzuki Kennzeichen angebracht waren, die für ein anderes Fahrzeug ausgegeben und bereits abgemeldet worden waren. Den 42-Jährigen erwarten nun mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Urkundenfälschung sowie wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Abgabenordnung. Darüber hinaus wird geprüft, ob weitere Verstöße, insbesondere im Zusammenhang mit der nicht ordnungsgemäßen Sicherung der Kinder, vorliegen. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Mannheim Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit Stefan Wilhelm Telefon: 0621 / 174-1111 E-Mail: mannheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de