Altstadt – Halloween sorgt für hohes Einsatzaufkommen – Einsatzkräfte stark gefordert – Bislang keine besonderen Vorkommnisse bekannt

Die Einsatzleitung der Polizeiinspektion Mitte meldete am Sonntagmorgen, 01. November 2026, keine außergewöhnlichen Vorkommnisse aus der "Halloweennacht". Nichtsdestotrotz war das Einsatzaufkommen für die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten hoch. Diverse Körperverletzungen und das Zünden von Pyrotechnik prägten das Bild der Nacht. Yvonne Haack, Leiterin der Führungsstelle und Polizeiführerin der Nacht, zieht eine positive Bilanz: "Halloween war für uns eine arbeitsreiche Nacht aber insgesamt ohne außergewöhnliche Herausforderungen. Unser Konzept hat sich auch in diesem Jahr wieder bewährt. Durch die hohe Präsenz unserer Einsatzkräfte und ihr frühzeitiges Einschreiten konnten zahlreiche Konflikte rechtzeitig entschärft werden, sodass viele Auseinandersetzungen gar nicht erst eskalierten." Bei kühler, aber trockener Witterung waren die Straßen und Gassen der Altstadt am Samstagabend zunächst schwach besucht, füllten sich im Laufe der Nacht jedoch stetig. Ab etwa 00:30 Uhr wurde die Stimmung der inzwischen deutlich alkoholisierten Altstadtgästen aggressiver, die Zahl und Intensität der Einsatzanlässe nahm merklich zu und verblieb bis etwa 04:30 Uhr auf konstant hohem Niveau. Die Polizei musste sich verstärkt mit Körperverletzungsdelikten, Streitigkeiten, randalierenden Personen und Menschen in hilflosen Situationen befassen. Darüber hinaus führten die Einsatzkräfte gezielte Personenkontrollen durch. Dabei standen sowohl die Fahndung nach gesuchten Personen als auch die Einhaltung der Waffenverbotszone im Mittelpunkt. So konnte bei einem Altstadtbesucher eine Schreckschusswaffe aufgefunden und eine entsprechende Ordnungswidrigkeitsanzeige gefertigt werden. Die Beamtinnen und Beamten waren schlussendlich mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei bis in die frühen Morgenstunden in der Altstadt präsent. Aufgrund des konsequenten Einschreitens blieben schwere Straftaten, nach jetzigem Kenntnisstand, glücklicherweise aus. Gegen 04:45 Uhr leerten sich die Straßen deutlich. Das Tanz- und Musikverbot, welches aufgrund des stillen Feiertags "Allerheiligen" ab 05:00 Uhr galt, wurde eingehalten. (frz) Rückfragen bitte (ausschließlich Journalisten) an: Polizei Düsseldorf Pressestelle Telefon: 0211-870 2005 Fax: 0211-870 2008