POL-STD: Arbeit für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in der Nacht zum Jahreswechsel – vier Personen durch Feuerwerkskörper schwer verletzt, Einbrüche im Landkreis, Festnahme nach Sexualdelikt in Hamburg

01.01.2016 – 12:52

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Stade (ots) - 1. Viel Arbeit für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in der Nacht zum Jahreswechsel - vier Personen durch Feuerwerkskörper schwer verletzt

In der vergangenen Nacht zum Jahreswechsel 2015 - 2016 gab es viel zu tun für die Polizeibeamten, Feuerwehrleute und Rettungsdienstmitarbeiter im Landkreis Stade.

Polizeibeamte hatten 31 Einsätze zu absolvieren, bei denen Sachbeschädigungen durch Feuerwerkskörper enstanden, Körperverletzungen und Streitigkeiten zwischen vorwiegend alkoholisierten Feiernden aufzunehmen und zu schlichten waren sowie Ruhestörungen zu beklagen waren.

So mussten sie in drei Fällen einschreiten, weil sich Anwohner nicht an das Feuerwerksverbot in der Nähe von Reetdachhäusern hielten, durch Feuerwerkskörper wurden Mülltonnen in Buxtehude in der Mühlenkampstraße und in der Bleicherstraße zerstört, in Stade ging in der Karl-Kühlke-Straße ein Altkleidersammelbehälter des DRK in Flammen auf, in Harsefeld wurde ein Toyota-Lexus durch das Abbrennen von Feuerwerk erheblich beschädigt und in Buxtehude in der Theodor-Heuss-Straße sowie in Harsefeld gerieten jeweils eine Hecke und in Kutenholz ein Baum durch Raketen in Brand.

In allen Fällen konnten die freiwilligen Feuerwehrleute den Brand schnell löschen bevor größerer Schaden entstand.

In Steinkirchen haben Unbekannten gegen 20:30 h einen Briefkasten der Post durch Böller gesprengt und in Himmelpforten am Bahnhof wurde gegen 01:00 h ein Zigarettenautomat ebenfalls durch Böller von Unbekannten komplett zerstört.

Der insgesamt angerichtete Schaden wird auf mehrere tausend Euro beziffert.

Feuerwehr und Rettungsdienst mussten 15mal zu silvesterbedingten Einsätzen ausrücken. Neben den bereits genannten Kleinbränden wurde die Feuerwehr noch zu einem Wohnhausbrand nach Wischhafen alarmiert, der sich dann aber zum Glück als Fettbrand in einer Küche herausstellte, der schnell gelöscht werden konnte.

Herausragend sind in diesem Jahr vier schweren Verletzungen durch Böller, einmal wurde ein Auge in Mitleidenschaft gezogen, einmal zwei Fingerkuppen einer Hand abgesprengt sowie einmal je eine Gesichtsverletzung und eine Handverletzung gemeldet. Hier mussten alle vier Patienten nach der Erstversorgung durch den Notarzt vom Rettungsdienst in die Hamburger Uniklinik gebracht werden.

"Diese schweren Verletzungen sind nicht nur tragisch sondern auch völlig unnötig" sagte Polizeisprecher Rainer Bohmbach "jedes Jahr wird ausreichend in allen Medien vor der Gefährlichkeit bei leichtsinnigem Umgang mit Feuerwerk gewarnt"

Vier betrunkene Kinder sind im Lauf des Abends und der Nacht ebenfalls vom Rettungsdienst in die jeweiligen örtlichen Krankenhäuser eingeliefert worden.

Fotos in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade.

2. Einbrecher im Alten Land

In Hollern-Twielenfleth in der Straße Wöhrden sind unbekannte Einbrecher vermutlich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bis gegen 05:00 h nach dem Einschlagen einer Terrassentür in ein dortiges Einfamilienhaus eingestiegen und haben alle Räume im Inneren durchsucht.

Mit Schmuck und Bargeld als Beute konnten der oder die Täter dann unerkannt flüchten, der Gesamtschaden wird auf mindestens mehrere hundert Euro beziffert.

In der Zeit von Dienstag, 16:00 h bis 23:00 h haben vermutlich dieselben Täter versucht in ein benachbartes Gebäude einzudringen, hier scheiterten die Einbrecher jedoch, da sie die Tür nicht aufbekamen.

Auch hier wurde ein Schaden in Höhe von über 100 Euro angerichtet. Hinweise in beiden Fällen bitte an die Polizeistation Steinkirchen unter 04142-811980.

2. Einbrecher in Horneburg

Am gestrigen Donnerstag, den 31.12.2015 sind unbekannte Tageswohnungseinbrecher zwischen 19:00 h und 21:00 h im Weidenstieg in Horneburg nach dem Aufhebeln eines Fensters in ein dortiges Einfamilienhaus eingedrungen und haben die Wohnräume durchsucht.

Dort suchten sie Schmuck zusammen, verstauten diesen in einem Kopfkissenbezug und flüchteten damit in die Dunkelheit.

Der Schaden wird auf mindestens mehrere hundert Euro geschätzt. Der zweite Tatort in Horneburg befindet sich nur einige hundert Meter vom ersten Tatort entfernt in der Otto-Balzer-Straße. Hier sind Unbekannte zwischen Donnerstag, den 31.12., 17:00 h und Freitag, 01.01., 02:00 h nach dem Aufhebeln eines Badezimmerfensters in ein Wohnhaus eingedrungen und bei der Durchsuchung ebenfalls Schmuck und Bargeld erbeutet.

Der Schaden wird auch hier auf mindestens mehrere hundert Euro beziffert. Hinweise bitte an die Polizeistation Horneburg unter 04163-826490.

3. Einbruch in Buxtehude

In Buxtehude in der Theodor-Heuss-Straße sind unbekannte Einbrecher zwischen Silvester, 17:00 h und Neujahr 02:30 h nach dem Aufhebeln einer Terrassentür an der Rückseite einer Doppelhaushälfte in das Innere gelangt und haben hier sämtliche Räumlichkeiten durchsucht. Ob und was dabei entwendet wurde, kann zur Zeit noch nicht gesagt werden.

Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen mehrere hundert Euro. Hinweise bitte an das Polizeikommissariat Buxtehude unter 04161-647115.

4. Festnahme in Horneburg nach Sexualdelikt in Hamburg-Marienthal

Die Staatsanwaltschaft Hamburg und das Landeskriminalamt (Fachdezernat für Sexualdelikte) fahndeten in Hamburg nach einem Mann, der im Verdacht steht, eine 53-jährige Frau am 05.12. gegen 02:35 h in Hamburg-Marienthal in der Straße "Am Husarendenkmal" sexuell belästigt zu haben.

Die Geschädigte kam von der U-Bahnstation Horner Rennbahn und wurde von einem Mann zunächst angesprochen und im Anschluss in der Straße Am Husarendenkmal sexuell bedrängt. Die Frau schrie um Hilfe, so dass ein Zeuge auf die Situation aufmerksam wurde und durch lautstarkes Rufen in das Geschehen eingriff, woraufhin der Täter flüchtete.

Die Geschädigte erlitt leichte Verletzungen.

Eine Öffentlichkeitsfahndung mit Bildern aus einer Überwachungskamera führte vorerst nicht zur Ergreifung des Täters.

Umfangreiche kriminalpolizeiliche Anschlussermittlungen führten schließlich zur Identifizierung des mutmaßlichen Täters. Die Staatsanwaltschaft erwirkte daraufhin beim Amtsgericht Hamburg einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten.

Der 34-Jährige konnte schließlich am 30. Dezember 2015 im Bereich Horneburg von Fahndungsbeamten der Polizeiinspektion Stade verhaftet werden.

Der Beschuldigte wurde dem Untersuchungsgefängnis Hamburg zugeführt. Die Ermittlungen dauen an.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Stade
Pressestelle
Rainer Bohmbach
Telefon: 04141/102-104
E-Mail: rainer.bohmbach@polizei.niedersachsen.de

Quelle: news aktuell / dpa