Wetter (Ruhr) (ots) - Zweimal wurden die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Wetter am Sonntag zur Hilfe gerufen. Los ging es um 17:33 Uhr im Mühlenweg in Wengern. Anwohner hatten der Kreisleitstelle starken Brandgeruch in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Aufgrund der Alarmmeldung "Wohnungsbrand" wurden alle Löschzüge im Stadtgebiet über Funkmelder und Sirene alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte auch Brandgeruch wahrgenommen werden. Rauch und Feuer waren aber zunächst nicht zu sehen. Die anderen Mieter wurden sofort in Sicherheit gebracht. Nach weiterer Erkundung stellte sich heraus, dass in einer Küche ein Handtuch und ein Toaster gebrannt hatten. Die Gegenstände waren aber bereits vom Mieter selbst gelöscht worden. Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle auf eventuelle Glutnester und lüftete die Wohnung. Der Mieter selbst wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst vor Ort behandelt und dann in ein Krankenhaus transportiert. Zum Abschluss wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Dieser Einsatz war für die 48 Feuerwehrfrauen und -männer nach gut einer Stunde beendet.
Der nächste Alarm erreichte die Feuerwehr um 19:37 Uhr. Die Löschgruppe Esborn sowie die Sondergruppe "Technische Hilfeleistung" mussten in die Straße "Im Blumental" ausrücken. Hier war ein PKW wegen Glatteis von der Fahrbahn abgekommen und in einen Graben geraten. Das Auto drohte weiter eine Böschung herunter zu rutschen. Mit Seilen wurde das Fahrzeug gegen weiteres Bewegen gesichert und die Unfallstelle mit Scheinwerfern ausgeleuchtet. Ein angefordertes Abschleppunternehmen setzte den Personenwagen anschließend wieder auf die Straße. Nach zwei Stunden konnten die eingesetzten Kräfte wieder zu ihren Standorten einrücken.
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Quelle: news aktuell / dpa