1. Nachtrag vom 02. Februar 2016
212. Auseinandersetzung in Münchner U-Bahn
Am Montag, 01.02.2016, wurde die Münchner Polizei auf ein im Internet veröffentlichtes Video aufmerksam. Zeitgleich gingen mehrere Hinweise darauf per Facebook und Twitter ein.
In diesem Video ist eine Auseinandersetzung in einem Münchner U-Bahnzug zwischen mehreren Personen zu sehen. Drei arabisch aussehende Personen bedrängen aggressiv mehrere Fahrgäste.
Einer der Fahrgäste filmte die Auseinandersetzung mit seiner Handykamera und veröffentlichte die Aufnahme später auf seinem Facebook Account. In dem dazu von ihm veröffentlichtem Text beschrieb er die Vorkommnisse mit eigenen Worten. Weder meldete er den Vorfall der Polizei, noch erstattete er eine Anzeige.
Da Straftaten, unter anderem Körperverletzungsdelikte, im Raum stehen, hat das Münchner Fachkommissariat 24 (Kommissariat für Gewaltdelikte) die Ermittlungen übernommen. Innerhalb 24 Stunden nach Bekanntwerden bei der Polizei konnten bereits vier Personen aus dem Video ermittelt und eindeutig identifiziert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch keine Auskunft zum genauen Ablauf der Auseinandersetzung gegeben werden. Der Sachverhalt wird zur Zeit von der Münchner Kriminalpolizei geklärt.
Auch wenn in diesem Fall die gezeigte Zivilcourage positiv auffällt, bitten wir in solchen Fällen unverzüglich den Polizeinotruf „110“ zu verständigen. Zusätzlich stehen die Sicherheitseinrichtungen der MVG zur Verfügung: Wer in der U-Bahn eine bedrohliche Situation erlebt, sollte den Notrufknopf drücken, der sich in jedem Wagen neben der Tür befindet. In allen U-Bahnhöfen gibt es außerdem Notfallsäulen, um Hilfe zu rufen.
Hinweis an die Münchner Bevölkerung:
Sie haben eine starke Polizei an Ihrer Seite. In solch einer Situation nicht den Notruf 110 zu wählen, erschwert uns die Arbeit und gefährdet Ihre Sicherheit.
Quelle: Bayerische Polizei