Lübeck (ots) - Einen im negativen Sinne erlebnisreichen Vormittag erlebte die Besatzung eines Videowagens des Polizei-Autobahn- und Bezirksrevieres Scharbeutz (PABR) am gestrigen Montag, den 15.02.2016. Gleich um 09.07 Uhr wurde ein 19-jähriger Mercedesfahrer auf der BAB A1 mit 149 Kilometern pro Stunde (km/h) gemessen, wo 120 km/h erlaubt waren. Den jungen Mann erwarten ein Bußgeld in Höhe von 108,50 Euro und ein Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg. Des Weiteren wird dieser Inhaber eines Führerscheins auf Probe zur Nachschulung eingeladen, die ihn zirka 400,- Euro kosten wird. Ebenfalls auf der BAB A1 wurde um 09.24 Uhr ein 39-jähriger Audifahrer mit 160 km/h gemessen, wo 120 km/h erlaubt waren. Auf diesen Verkehrsteilnehmer warten jetzt 148,50 Euro Bußgeld, ein Punkt in Flensburg und, weil es der zweite Verstoß innerhalb von 12 Monaten war, ein Fahrverbot von einem Monat. Um 09.49 Uhr wurde auf der BAB A1 der 31-jährige Fahrzeugführer eines Opel Signum mit 141 km/h gemessen, wo 100 km/h erlaubt waren. Und auf der BAB A226 wurde um 10.15 Uhr ein 27-jähriger Audifahrer mit 146 km/h gemessen: In beiden Fällen sind 188,50 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot zu erwarten. Um 11.10 Uhr wurde auf der Bundesstraße 75 in Richtung Travemünde ein 35-jähriger Mercedesfahrer mit 101 km/h gemessen, wo 70 km/h erlaubt waren: hier sind 148,50 Euro Bußgeld und ein Punkt zu erwarten. Und um 12.25 Uhr wurde, ebenfalls auf der B 75 Fahrtrichtung Travemünde, ein 28-jähriger BMW-Fahrer mit 112 km/h gemessen, wo 70 km/h erlaubt waren: auch diesen Verkehrsteilnehmer erwarten 188,50 Euro Bußgeld und zwei Punkte in Flensburg. Dieser Betroffene wurde offenbar erst vor zwei Wochen im Bereich Bad Oldesloe eingemessen und angezeigt. Gegebenenfalls kommt es auch hier zu einem Fahrverbot. Insgesamt eine sehr bedenkliche Bilanz eines Vormittages, zumal die am Montag herrschenden Fahrbahnverhältnisse (Nässe durch Regen / Schneematsch) ausschließlich vorsichtiges Fahren zur Folge haben müssten.
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Quelle: news aktuell / dpa