Goslar (ots) - Mittwoch, 02.03.2016, 14:00 Uhr Goslar-Hahnenklee, Lautenthaler Straße. Eine besorgte Hausbesitzerin teilte der Polizei über Notruf mit, dass sich auf ihrem Grundstück ein Wildschwein veirrt habe. Sie habe keine Erklärung, wie es dort hin gekommen sei und wie sie sich jetzt verhalten soll. Die eingesetzte Streifenbesatzung traf den "Schwarzkittel" auf dem Grundstück an. Dieser versteckte sich auf dem doch großen Anwesen in den Büschen. Nun war guter Rat teuer. Das Grundstück war entsprechend eingezäunt und ein Schlupfloch konnte nicht entdeckt werden. Ein Jagdberechtigter konnte informiert werden und sagte sein Erscheinen zu, mit dem Hinweis dass er den Schwarzkittel waidmannsgerecht erlegen werde. Der Hausbesitzerin wurde dies mitgeteilt und nun zeigte sie plötzlich Mitgefühl für das Wildschwein. Sie erinnerte sich an eine alte Gartenpforte. Sie bat nun die Polizeibeamten, dass Wildschwein durch die Pforte zu treiben. Die Pforte ließ sich zunächst nicht öffnen und der Jagdberechtigte war bereits auf dem Weg. Da es sich um eine alte und zugewachsene Pforte handelte, mußte diese durch einen Beamten erst freigeschaufelt werden. Anschließend jagten zwei Polizeibeamte den Schwarzkittel durch das geöffnete Gartentor in den angrenzenden Wald. Die Hausbesitzerin war glücklich, die Polizeibeamten ausser Atem und der inzwischen eingetroffene Jagdberechtigte zog, ohne ein Schuß abgegeben zu haben, von dannen.
i.A. Kühn, PK
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Quelle: news aktuell / dpa