BPOLI DD: Zweimal ausgetickt

06.06.2016 – 16:35

Dresden (ots) - Am Wochenende wurden durch die Bundespolizei in Dresden etwa 100 Ereignisse registriert und zur Anzeige gebracht. Zwei Beispiele von nicht alltäglicher körperlicher und verbaler Gewalt sollen hier exemplarisch aufgeführt werden.

Am Freitagabend beleidigte und bedrohte ein 30-jähiger Deutscher Reisende und den Zugbegleiter in dem Zug von Radeberg nach Dres-den. Die informierten Bundespolizisten stellten den deutschen Staatsangehörigen beim Ausstieg im Bahnhof Dresden-Neustadt. Während der Kontrolle beleidigte er fortgesetzt und mit hoher Aggressivität die Polizisten und zufällig anwesende Passanten. Der Leipziger war polizeilich kein Unbekannter und bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten in Erscheinung getreten. Nun wird erneut gegen ihn u.a. wegen Bedrohung und Beleidigung ermittelt.

Am Sonntagmittag wurde eine 42-jährige offensichtlich alkoholisierte männliche Person im Hauptbahnhof kontrolliert. Der Freitaler weigerte sich seine Personalien zu nennen. Vielmehr griff der deutsche Staatsangehörige einen Bundespolizisten an. Schlug nach ihm und versuchte diesen zu kratzen. Der Deutsche konnte durch die Polizisten überwältigt werden, dabei versuchte der Angreifer erneut einem Polizisten ins Gesicht zu treten. Während der gesamten Zeit, beleidigte der 42-Jährige die Bundespolizisten fortgesetzt, äußerst aggressiv und derb mit Worten. Durch einen verständigten Richter wurde eine Blutentnahme angeordnet. Diese ergab einen Wert von 2,5 Promille. Zwei Beamte wurden leicht verletzt, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Jetzt wird gegen den Angreifer wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

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Patrick Seiler
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