Schwerin (ots) - Innen- und Sportminister Lorenz Caffier hat heute anlässlich der Verabschiedung des Präsidenten des Verbandes für Behinderten- und Rehabilitationssport M-V e. V. in Rostock das Engagement und die Organisationskraft von Jürgen Becher gewürdigt. Nach 16 Jahren als Präsident und davor vier Jahren als Vizepräsident hatte er nicht mehr für eine Neuwahl kandidiert.
"Seit Jahrzehnten widmen Sie sich mit ganzem Herzen dem Sport, bereits als Vorsitzender der BSG Salzhaff Rerik gaben Sie Menschen mit und ohne Behinderung ein sportliches Zuhause. Niemand wurde ausgegrenzt. Jeder, der wollte, konnte mitmachen. Sie setzten sich in Rerik und im Landkreis Bad Doberan mit unbändigem Einsatz für die Belange von Menschen mit Behinderung ein. Da war es nur folgerichtig, dass Ihnen auch im Landesverband für Behinderten- und Rehabilitationssport eine wichtige Rolle zukam. 1996 wurden Sie als Vizepräsident in den Vorstand gewählt, im Jahr 2000 wurden Sie schließlich Präsident des Verbandes", erinnerte Lorenz Caffier in seinem Grußwort. "Unter Ihrer Führung hat der Verband eine bemerkenswerte inhaltliche und strukturelle Entwicklung durchlaufen. Sie haben den Verband zu dem gemacht, was er heute ist!"
Zahlreiche Sportveranstaltungen wurden während der Amtszeit von Jürgen Becher ausgerichtet, bemerkenswert ist insbesondere der Aufbau des Wettkampfsystems für die Förderschulen des Landes. "Damit hat der Verband gemeinsam mit der Landesregierung wichtige Grundlagen für eine gezielte Entwicklung sowohl im Breiten- als auch im Leistungssport in Mecklenburg-Vorpommern gelegt", so der Minister. Die Einrichtung eines Landesleistungszentrums im Bildungswerk Greifswald und die Gründung eines Fördervereins waren entscheidende Schritte für eine konsequente und vor allem zukunftsorientierte Talententwicklung für Kaderathleten im Verbundsystem Leistungssport und Berufliche Bildung. Durch das beherzte Vorgehen konnten viele Erfolge gefeiert werden, wie beispielhaft die Olympiatriumphe der Brussig-Zwillinge.
"Mit Ihrer wertvollen Arbeit haben Sie sich im Verband viel Respekt und Achtung erworben und das Vertrauen der Mitglieder, Partner und Mitarbeiter gewonnen. Das ist natürlich alles andere als selbstverständlich. Es braucht viel Kraft und Willen. Durch Ihre ganze Persönlichkeit, Ihren Erfahrungen und Ihr außergewöhnliches Engagement haben wir heute in Mecklenburg-Vorpommern einen Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport, der sozial engagiert, sportlich erfolgreich und vielseitig ausgerichtet ist", so der Sportminister.
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