Hamburg (ots) - Hamburger Hauptbahnhof: Streit um Sitzplatz im IC-Zug eskaliert-
Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei attackierte ein Fahrgast (m.56) am 31.07.2016 gegen 13.40 Uhr zwei weitere Fahrgäste (m.53, w.24) nach einem Streit um einen Sitzplatz in einem abfahrbereiten IC-Zug Richtung Passau. Der Beschuldigte war in Begleitung seiner Ehefrau und forderte die Geschädigten (Vater und Tochter) auf, die reservierten Plätze umgehend frei zu machen. Da aber für diesen Zug die entsprechenden Platzreservierungen zuvor aufgehoben wurden blieben die beiden Reisenden auf den Plätzen sitzen. Daraufhin versuchte der Beschuldigte den 53-Jährigen mit Faustschlägen im Gesicht zu attackieren und versetzte seiner Tochter (w.24) einen Ellenbogenschlag in das Gesicht. Ein Zugbegleiter veranlasste den Fahrtausschluss für den Beschuldigten und informierte die Bundespolizei. Gegen den Beschuldigten leiteten die Polizeibeamten ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ein. Aufgrund des Fahrtausschlusses durch den DB-Mitarbeiter war eine Mitfahrt in diesem Zug für den 56-Jährigen nicht mehr möglich. Durch diesen Vorfall erhielt der Zug eine Verspätung von 15 Minuten.
Die Geschädigte (w.24) lehnte eine ärztliche Versorgung vor Ort ab.
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