Borken (ots) - Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in der Zeit vom 01.09.2016 - 07.09.2016 der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 22 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 16.622 Fahrzeuge fest, dass über 8 % der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren. 8 Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen. Insgesamt überschritten 1.406 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 157 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 1.249 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt.
Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten an folgenden Messpunkten fest:
Verkehrsdienst Gruppe Süd: - innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 101 km/h in Bocholt-Hemden auf der Hamalandstraße - außerorts bei max. zulässigen 100 km/h mit gemessenen 159 km/h in Borken auf der B 70 - Verkehrsdienst Gruppe Nord: - innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 79 km/h in Gronau auf der Enscheder Straße - außerorts bei max. zulässigen 70 km/h mit gemessenen 125 km/h in Vreden auf der B 70
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