POL-HS: Verdächtige Anrufe angeblicher Polizeibeamter

29.09.2016 – 13:00

Geilenkirchen-Übach-Palenberg (ots) - Am Mittwoch, 28. September, erhielten im Bereich Geilenkirchen und Übach-Palenberg viele Menschen einen Telefonanruf, der angeblich von der Polizei stammte. Ein unbekannter Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und stellte Fragen zur Bankverbindung und Wohnsituation. Als Rufnummer des Anrufers erschien die 110. Dies kam einigen Menschen verdächtig vor und sie informierten daraufhin die Polizei.

Straftäter versuchen mit solchen Tricks vertrauliche Informationen zu bekommen, die ihnen dann die Begehung ihrer Straftaten erleichtern. Oftmals rufen sie auch mit der Nummer ihrer Bank an und geben sich als Mitarbeiter aus, um Kontodaten abzugleichen. Auch die Nummern von Behörden oder vertrauten Institutionen können vom Täter verwendet werden. Durch die Nutzung von ausländischen Telefonanbietern ist es möglich, eine Verbindung mit gefälschten Telefonnummern aufzubauen.

Damit sie nicht in Gefahr geraten, Straftätern am Telefon Auskunft zu geben, gibt die Polizei folgende Tipps:

   - Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an.    - Fragen sie den Anrufer im Zweifel nach dem Namen und der       Dienststelle!    - Rufen sie bei der angegebenen Dienststelle zurück, um       festzustellen, ob es sich bei dem Anrufer tatsächlich um einen       Polizeibeamten handelt.    - Geben sie am Telefon niemals ihre Bankdaten heraus - ein       seriöser Anrufer wird sie nicht danach fragen.    - Geben sie kein Detail zu ihren familiären oder finanziellen       Verhältnissen preis.    - Überweisen sie kein Geld aufgrund eines Telefonanrufs.    - Im Zweifelsfall beenden sie konsequent das Gespräch.    - Informieren Sie sofort die Polizei über den Notruf 110, wenn       Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt und informieren sie eine       Vertrauensperson.    - Wenn Sie Opfer geworden sind, wenden Sie sich ebenfalls sofort       an die Polizei und erstatten sie Anzeige um andere zu warnen! 

Rückfragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Heinsberg
Pressestelle
Telefon: 02452 / 920-2222
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