POL-RBK: Rheinisch-Bergischer Kreis / Rösrath – Mehrere Hinweise auf falschen Polizisten

11.10.2016 – 12:22

Rheinisch-Bergischer Kreis/Rösrath (ots) - Ein angeblicher Polizist hat sich telefonisch bei mehreren Bürgern in Rösrath gemeldet und versucht Kontodaten auszuhorchen. Doch die Rösrather haben sich nicht ausfragen lassen!

Gestern (10.10.) gingen bei der Polizei mehrere telefonische Hinweise ein, dass ein Anrufer sich als Polizist ausgegeben habe. Der Mann hatte erzählt, dass die Kripo Köln einen Täter festgenommen hätte, bei dem man ein Notizbuch gefunden habe. Darin würde die Erreichbarkeit (der angerufenen Person) stehen. Dann fragte der Anrufer nach den Vermögensverhältnissen, Bankverbindungen und Sparbüchern.

Der Wortlaut war offensichtlich bei allen Telefonaten ähnlich.

Alle Rösrather waren pfiffig genug, das Gespräch rechtzeitig zu unterbrechen oder den Anrufer dazu zu bewegen, aufzulegen.

Bereits im Juli gab es solche Anrufe in unserem Kreisgebiet. Wir berichteten am 21.07.2016 "Burscheid/Bergisch Gladbach - Polizei RheinBerg warnt vor Anrufen falscher Polizeibeamter"

Aufgrund der nun aktuellen Fälle in Rösrath weist die Polizei RheinBerg erneut daraufhin:

   - Seien Sie misstrauisch, sobald Unbekannte am Telefon persönliche      Daten von Ihnen erfragen, auch wenn sich der Anrufer als       Polizeibeamter ausgibt!    - Erfragen Sie in solchen Fällen den Namen und die Dienststelle       des vermeintlichen Polizisten und rufen Sie dann nur die Ihnen       bekannte Telefonnummer Ihrer örtlichen Polizei an  (Die Zentrale      der Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises erreichen Sie rund       um die Uhr unter: 02202 205-0). Vergewissern Sie sich dort, ob       es den Anrufer auch tatsächlich bei der Polizei gibt.    - Die vom Anrufer benannte Rückrufnummer sollten Sie auf gar       keinen Fall wählen. Auch nicht die vielleicht im Display zu       erkennende Rufnummer zurückrufen.    - Die Polizei noch Bankangelstelle erfragen ihre Kontodaten oder       Kreditkartennummern grundsätzlich  n i c h t  am Telefon. 

Bleiben Sie daher wachsam, holen Sie sich im Zweifelsfall die Unterstützung Ihrer Polizei, eines Angehörigen oder Freundes. (gb)

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Pressestelle
Telefon: 02202 205 120
E-Mail: pressestelle.rheinisch-bergischer-kreis@polizei.nrw.de