Freiburg (ots) - Mit Beginn der kalten Jahreszeit steigen nach den Erfahrungen der Polizei auch die Einbrüche in Wohnhäuser, Geschäfte und Firmen. Täter nutzen dabei insbesondere beim Wohnungseinbruch die früh einbrechende Dunkelheit, um Objekte auszuwählen und im für sie günstigen Falle dort einzubrechen. Die typische Einbruchszeit liegt dabei in den frühen Abendstunden mit Beginn der Dämmerung bis zum Einbruch der Nacht.
Die Polizei in Baden-Württemberg stuft den "Wohnungseinbruch" schon seit geraumer Zeit als Schwerpunktthema ein und hat in den einzelnen Polizeipräsidien zahlreiche Maßnahmen zur Bekämpfung dieses Problems getroffen.
Da trotz dieser Maßnahmen davon auszugehen ist, dass die Zahlen zum Jahreswechsel hin wieder ansteigen werden, intensiviert man nun die Bestrebungen, die Zahl der Einbrüche zu verringern.
Als eine konkrete Maßnahme erhöht das Polizeipräsidium Freiburg seit Montag, den 17.10.2016, seine Kontrolltätigkeit spürbar. Dabei wird man sich zwar auf keine regionale Eingrenzung festlegen, jedoch verstärkt dort präsent sein, wo Schwerpunkte anzunehmen oder erkennbar sind. Da sich die Kontrollzeiten an den aus der Erfahrung heraus bekannten Tatzeiten orientieren, kann es - je nach Ort der Maßnahme - zu Rückstaus und kurzen Wartezeiten im Feierabendverkehr kommen.
Gerade der Wohnungseinbruch stellt für die Betroffenen meist ein gravierendes und belastendes Ereignis dar. Deshalb hoffen die Beamten des Polizeipräsidiums Freiburg auf das Verständnis der Bevölkerung.
Bei dieser Gelegenheit wird auf das Beratungsangebot der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle hingewiesen. Hier erhalten Sie vor Ort eine professionelle, individuelle und kostenlose Beratung zur Einbruchssicherung. Eine Terminvereinbarung erfolgt über Telefon 0761/29608-25 oder per E-Mail über: freiburg.pp.praevention@polizei.bwl.de
UND DENKEN SIE DARAN:
- Achten Sie bewusst auf fremde Personen im Haus oder auf dem Grundstück und sprechen Sie diese Personen gegebenenfalls an.
- Schließen Sie Ihre Wohnungseingangstür immer zweimal ab. Auch Kellertüren sollten immer verriegelt sein.
- Schließen Sie Ihre Fenster nach Verlassen der Wohnung. Gekippte Fenster oder Balkontüren lassen sich besonders einfach öffnen.
- Tauschen Sie sich mit Ihrem Nachbarn wichtige Telefonnummern und Schlüssel aus. So können Sie bei Abwesenheit "vertreten" und im Notfall schnell erreicht werden.
- Notieren Sie Kennzeichen und Beschreibungen verdächtiger Autos und Personen.
- Informieren Sie die Polizei, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt. Versuchen Sie niemals, Einbrecher festzuhalten! Wählen Sie hierzu am besten die Notrufnummer 110.
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Frank Fanz
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