POL-UL: (UL) Ulm – Sensoren nicht sensibel / Nur auf die Technik hat sich am Samstag in Ulm ein Autofahrer verlassen. So verursachte er einen Unfall.

31.10.2016 – 11:35

Ulm (ots) - Wie die Polizei mitteilt, hatte eine 48-Jährige gegen 19 Uhr in der Blaubeurer Straße geparkt. Als sie eine gute Stunde später zu dem Hyundai zurückkam, war das Auto beschädigt. Ein anderer Autofahrer hatte den Wagen gerammt. Trotz eines Schadens von mehreren Hundert Euro flüchtete der Verursacher von dem Parkplatz. Ein Zeuge hatte das aber beobachtet. Er merkte sich das Kennzeichen des Flüchtigen. Das notierte er auf einen Zettel und ließ ihn der 48-Jährigen zukommen. Die erstattete anschließend Anzeige bei der Polizei. Die Polizei ermittelte dank des Zeugen den Unfallverursacher recht schnell. Wie die Beamten mitteilen, hatte der 37-Jährige seinen Mazda rückwärts ausgeparkt. Statt sich umzuschauen, verließ sich der Mann aus dem Kreis Biberach auf die Abstandssensoren am Fahrzeug. Die warnten ihn wohl zu spät vor dem Zusammenstoß. Jetzt erwartet den 37-Jährigen eine Strafanzeige.

Hinweis der Polizei: "Wer ein Fahrzeug führt, muss sich beim Rückwärtsfahren so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist; erforderlichenfalls muss man sich einweisen lassen", sagt die Straßenverkehrsordnung. Dazu gehört der Blick nach hinten. Die Sensoren am Auto sind nur eine Hilfe, kein Ersatz für diesen Blick.

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