Freiburg (ots) - LANDKREIS EMMENDINGEN - (3 Meldungen) -
Simonswald: Über die Straße gerannt
Am Donnerstag (10.11.2016) befuhr eine Autofahrerin gegen 07:00 Uhr die L 173 in Simonswald in Richtung Ortsmitte. An der Ampel, in Höhe der Einmündung "Am Martinshof", überquerte ein Schulkind die Fußgängerampel vermutlich bei "Rot". Die Autofahrerin musste stark bremsen und fuhr dann aus dem Stillstand heraus erneut an. In diesem Moment rannte ein zweites Kind über die Straße und prallte gegen die Fahrertür der Autofahrerin. Beide Kinder liefen davon, weshalb noch nicht bekannt ist, ob das zweite Kind sich Verletzungen zugezogen hat. Am Auto ging bei der Kollision der Außenspiegel zu Bruch. Die Polizei sucht nun Zeugen, um zum einen den genauen Hergang des Unfalls zu ermitteln; vor allem aber, um zu klären, ob das Kind Verletzungen davon getragen hat. Es dürfte etwa 10-12 Jahre alt sein und war mit einer graublauen Jacke bekleidet. Eine Schultasche hatte es sich nicht dabei. Es ist auch nicht bekannt, ob es sich um einen Jungen oder Mädchen gehandelt hat. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Waldkirch, Tel. 07681/4074-0.
Waldkirch-Denzlingen-Elztal: Einbruch während Trauerfeier
Obwohl die Masche nicht neu ist, möchte die Polizei aufgrund aktueller Fälle davon informieren: Wie immer wieder mal vorgekommen, nutzen Einbrecher während Trauerfeiern offensichtlich die Abwesenheit von Hausbewohnern. Ganz gezielt werden Todesanzeigen ausgewertet und dann während der Beerdigung die jeweiligen Traueranschriften aufgesucht. Die Polizei sieht bei dieser "miesen Masche" jedoch ganz gute Präventionsmöglichkeiten. Im Normalfall sind Beerdigungstermine auch in der Nachbarschaft bekannt, so dass die Polizei dringend dazu rät, einen wachsamen Nachbar zu sensibilisieren. Ferner sollten auch größere Geldbeträge und Umschläge mit Beileidsbekundungen sicher verwahrt werden. Der Polizei ist die Klärung dieser Taten besonders wichtig, weshalb sie für Mitteilungen jeglicher Art dankbar ist.
Kollnau: Couragierte Helfer
Am Donnerstagabend (10.11.2016) fuhr ein Linienbus um kurz vor 22:00 Uhr von Freiburg kommend nach Kollnau. Während der Fahrt beleidigte ein offensichtlich stark alkoholisierter junger Mann mehrfach Fahrgäste. Fast schon in einer "Lehrbuchlösung" setzten sich couragierte Fahrgäste dafür ein, dass die Situation nicht eskalierte. An der Haltestelle Seilmattenstraße stiegen diese vorbildlichen Helfer dann gemeinsam aus und nahmen den Störenfried mit aus dem Bus. Allerdings nicht, ohne sich anschließend noch von ihm beleidigen lassen zu müssen. Im weiteren Verlauf torkelte der Störenfried weiter und stürzte zu Boden. Hierbei zog er sich eine stark blutende Kopfplatzwunde zu. Selbst die hinzugerufenen Helfer des Rettungsdienstes beleidigte der 20-Jährige und bespuckte sie. Die Polizei lobt ausdrücklich die Zivilcourage der Helfer und deren besonnenes Vorgehen. Ein frühzeitiges Einschalten der Polizei ist in solchen Fällen besonders wichtig. Oft zeigt sich, dass schlimmere Eskalationen durch gemeinsames ruhiges Vorgehen nach vorheriger Gefahrenabschätzung von Zeugen häufig zu vermeiden ist. Die Polizei möchte auch nicht unerwähnt lassen, dass sich der nun Beschuldigte wegen mehrerer Straftaten verantworten muss.
rb
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Laura Riske
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