POL-GE: Gemeinsame Presseerklärung von Stadt und Polizei Gelsenkirchen: 10 Jahre Präventionsrat Gelsenkirchen (PräGE)

08.12.2016 – 12:23

Gelsenkirchen (ots) - Gegründet im Jahre 2006, kann der Präventions-rat Gelsenkirchen auf zehn Jahre aktive Präventionsarbeit zurückblicken. Bereits in der Vergangenheit konnte durch die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizei Gelsenkirchen sowie den weiteren Ordnungspartnern eine Vielzahl von Projekten realisiert werden, die nachhaltig das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt positiv beeinflusst haben. Als Ausdruck der hier geleisteten Arbeit erhielten das Polizeipräsidium Gelsenkirchen und seine Ordnungspartner 2004 den Landespreis für Innere Sicherheit für die Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr vom Innenminister des Landes NRW. 2005 ging der Landespreis ebenfalls nach Gelsenkirchen, diesmal für die erhöhte Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr. Bis 2006 gab es in Gelsenkirchen eine Vielzahl von kriminalpräventiven Räten, runden Tischen oder sonstigen Gremien. Diese kamen nun unter dem Dach des PräGE zusammen, wo es zu einer stetigen Weiterentwicklung und Intensivierung der Präventionsarbeit kam. Neue Kriminalitäts-formen fanden Beachtung und auch auf dem Gebiet der Verkehrssicherheitsarbeit beschritt man neue Wege. Gerade die sogenannte "Erfahrene Generation" beteiligte man an den so entstandenen neuen Verkehrskonzepten. Gemeinsam mit unseren Ordnungspartnern konnte den Seniorinnen und Senioren unserer Stadt ein umfangreiches Aufklärungs- und Trainingsangebot zu unterschiedlichen Bereichen der Kriminalprävention und der Verkehrssicherheit unterbreitet werden. So übten sie beispiel-weise unter Anleitung von Polizei, BoGeStra AG und Verkehrswacht über das Jahr verteilt an unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet den sicheren Umgang mit ihren Rollatoren, um nur einen Aspekt des umfangreichen Angebots zu nennen. Integrative Aktionen zwischen Stadt und Polizei bei der Verhinderung von Verkehrsunfällen mit Kindern zeigten deutliche Erfolge. So konnte die Zahl der Kinderunfälle auf den niedrigsten Punkt seit 2010 gesenkt werden. Ein Erfolg der auch auf die erfolgreiche Arbeit des Gelsenkirchener Präventionsrates zurück zu führen ist. Diesen Trend gilt es auch in den kommenden Jahren fortzusetzen. Im Herbst 2016 unterzeichneten Frau Polizeipräsidentin Anne Heselhaus-Schröer und Herr Oberbürgermeister Frank Baranowski einen Ko-operationsvertrag zur Verbesserung der Sicherheit in Gelsenkirchen. Der erste Vertrag dieser Art im gesamten Bundesgebiet. Sie setzten damit einen Meilenstein auf dem Weg zu einer sichereren Stadt. Mit dieser Vereinbarung verpflichten sich Stadt und Polizei Gelsenkirchen, zwei wichtige Verantwortliche auch für den Präventionsrat, zu einer besonders engen Zusammenarbeit unter anderem auf dem Gebiet der städtebaulichen Kriminalprävention. Die Polizei wird in Zukunft mit ihrem besonderen Know-how auf diesem Ge-biet als Träger öffentlicher Belange bereits im Vorfeld an allen Bauvorhaben beteiligt. Sanierungs- und Wohnumfeldmaßnahmen, Baumaßnahmen an Brücken und Straßen und das Thema Beleuchtung werden intensiver unter dem Sicherheitsaspekt betrachtet. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der gegenseitige, umfassende Informationsaustausch zwischen Stadt und Polizei über alle die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger betreffenden Aspekte. Fachkundige Mitarbeiter von Stadt und Polizei arbeiten des Weiteren regelmäßig in Fachkreisen zusammen, um neue Konzepte für ein "Sicheres Gelsenkirchen" zu erarbeiten. Dabei mussten auch die vielfältigen Herausforderungen der letzten Jahre mit einbezogen werden. Beispielsweise hat die jährlich auf dem Heinrich-König-Platz stattfindende Kampagne zur Suchtvorbeugung über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung gefunden. Doch nicht nur all diejenigen, die sowieso schon aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit am Thema "Sicherheit" präventiv mitarbeiten, sind hier gefragt. Jede Bürgerin und jeder Bürger hat die Möglichkeit sich an der Arbeit in den örtlichen Präventionsräten zu beteiligen. Diese örtlichen Präventionsräte stellen die Basis des gesamten PräGE dar. Die örtlich zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes sowie die Bezirksdienstbeamtinnen und -beamten der Polizei beteiligen sich aktiv an den örtlichen Räten. Sie sind als Ansprechpartner präsent und nehmen die vor Ort gemachten Problemschilderungen auf und versuchen zeitnah für Abhilfe zu sorgen. Alle bisher entwickelten Maßnahmen und Konzepte sollen dazu beitragen, das Leben in Gelsenkirchen noch sicherer zu gestalten. Stadt und Polizei tragen bereits wesentlich dazu bei. Um aber auch in Zukunft die Arbeit des Präventionsrates Gelsenkirchen so erfolgreich weiterführen zu können, sind wir auf die Mitarbeit aller Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Für ein sichereres Gelsenkirchen brauchen wir Sie! Nehmen Sie an der Arbeit des Präventionsrates teil, bringen Sie Ihre Erfahrungen, Ideen und Vorschläge ein. Kommen Sie zu den Sitzungen der örtlichen Präventionsräte und beteiligen Sie sich!

Rückfragen bitte an:

Polizei Gelsenkirchen
Torsten Sziesze
Telefon: 0209 / 365 2011
E-Mail: pressestelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de
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