Wilhelmshaven (ots) - Aufgrund einer deutlichen Steigerung der Kellereinbrüche im Stadtgebiet Wilhelmshaven hatte die Polizei zur Bearbeitung und Aufklärung der Straftaten im Juni diesen Jahres eine Ermittlungsgruppe eingerichtet und bereits mithilfe der Bevölkerung einen Teilerfolg erzielen können.
Andreas Janßen, Leiter der Ermittlungsgruppe betont, dass die Polizei bei der Aufklärung der Kellereinbrüche auf jeden Hinweis aus der Bevölkerung angewiesen ist. "Oftmals sind es viele Puzzleteile, die zur Ergreifung eines Täter führen können!" erklärt Janßen und appelliert auch weiterhin, sich bei verdächtigen Beobachtungen an die Polizei zu wenden.
So waren es Zeugen, die ihre wertvollen Hinweise und Beobachtungen der Polizei schilderten, die daraufhin den Fokus auf einen 28-jährigen richten konnten. Bei einer ersten Durchsuchung der Wohnung des Mannes wurden bereits diverse Beweismaterialien und Diebesgut aufgefunden, die den Tatverdacht erhärteten. Zunächst rechnete die Polizei dem Tatverdächtigen mindestens 75 Kellereinbrüche zu, Ende September fand die Polizei bei der Verhaftung des 28-Jährigen erneut zahlreiches Diebesgut auf.
Anfang Oktober diesen Jahres erhielten hunderte Geschädigte von Kellereinbrüchen die Möglichkeit, in den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland in der Mozartstraße zahlreiches Diebesgut zu sichten. Bislang rechnet die Polizei dem Tatverdächtigen mindestens 200 Kellereinbrüche im Wilhelmshavener Stadtgebiet zu. Der 28-jährige war Anfang Oktober aufgrund eines durch die Staatsanwaltschaft Oldenburg beantragten Haftbefehls des Amtsgerichts Oldenburg verhaftet und der JVA zugeführt worden.
Die Ermittler ziehen aus der Diebesgutausstellung eine positive Bilanz:
"Gut die Hälfte der angeschriebenen Geschädigten folgte unserer Bitte, die vielen sichergestellten Gegenstände zu sichten. Viele konnten Dinge ihrem Eigentum zuordnen, auch die Gegenstände, die sie zunächst nicht auf der Stehlgutliste für die Polizei vermerkt hatten!" freut sich Inga Hamsen, Beamtin der Ermittlungsgruppe.
"Es sind immer noch so viele Gegenstände bei uns, die zuzuordnen sind. Ob es auffällige Sportschuhe, Seile für den Kletter- bzw. Segelsport oder auch die Star-Wars und Pokemon-Sammlung sind, die auf ihren Eigentümer warten (FOTOS): "Für unsere Arbeit ist die Wiedererkennung des Eigentums von besonderer Bedeutung, da dem Täter dadurch weitere Straftaten zugeordnet werden können", ergänzt Hamsen.
Da die Zuordnung weiterer sichergestellter Gegenstände für die Ermittlungsgruppe von elementarer Bedeutung ist, bietet die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland weiterhin die Möglichkeit an, sich die Gegenstände nach telefonischer Anmeldung unter der 04421/942-761 (Mo.-Do.:08.00 Uhr - 16.00 Uhr und Fr.: 08.00 bis 13.00 Uhr) in Augenschein zu nehmen.
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