Stand: 20.12.2016, 10:00 Uhr
Obgleich die latente Terrorgefahr von Anfang an zu berücksichtigen war, prüften Stadt und Polizeidirektion Leipzig aufgrund der gestrigen Ereignisse in Berlin erneut das hiesige Sicherheitskonzept rund um den Weihnachtsmarkt.
Beide Seiten kommen zu dem Schluss, das Konzept nicht grundlegend überarbeiten zu müssen oder gar die Öffnungszeiten und Standorte des Weihnachtsmarktes zu ändern. Gleichwohl ist es aus Gefahrenabwehrgründen unstrittig geboten, die polizeiliche Präsenz im Rahmen der Bestreifung ab sofort nochmals zu erhöhen sowie die Goethestraße und den Augustusplatz für den Lkw-Verkehr zu sperren.
Polizeipräsident Bernd Merbitz: ''Die schrecklichen Bilder aus Berlin lösen auch bei mir Bestürzung und Trauer aus. Sie waren überdies Anlass, sich bestehende Gefahren vor Augen zu halten und Schritte zu erwägen, ihnen angemessen zu begegnen. Die in der Folge getroffenen Maßnahmen tragen einerseits dem aktuellen Ereignis und andererseits der Verhältnismäßigkeit Rechnung, denn es besteht kein Grund zur Panik.'' (Loe)
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