(UL) Ulm – Falsche Zeit für Sommerreifen / Ins Rutschen kam am Mittwoch eine Autofahrerin in Ulm mit ihrem Skoda.

Ulm (ots) - Trotz des Winterwetters hatte die 32-Jährige Sommerreifen am Auto. So fuhr sie gegen 8 Uhr durch die Manfred-Börner-Straße in Richtung Oberberghof. Als vor ihr ein Auto warten musste, bremste die Frau. Natürlich hatten die Sommerreifen keinen Griff auf dem Schnee. Ihr Skoda schleuderte und prallte in den VW. Zum Glück wurde niemand verletzt. Den Sachschaden an den Autos schätzt die Polizei auf rund 7.000 Euro.

Die Polizei mahnt: Die Faustregel "Winterreifen von O bis O", also von Oktober bis Ostern, gilt mit gutem Grund. Denn schon bei etwa plus acht Grad überwiegen die Vorteile der Gummimischungen dieser Pneus. Und auf Schnee ist mit Sommerreifen gar nichts zu machen. Außer einem Unfall. Deshalb schreibt die Straßenverkehrsordnung vor, dass bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ... ein Kraftfahrzeug nur mit Reifen gefahren werden darf, die für diese Straßenverhältnisse besonders geeignet sind. Damit alle sicher ankommen.

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