Celle (ots) - Innerhalb nur weniger Minuten hatte ein Autofahrer drei Unfälle verursacht, bei denen ein Gesamtschaden von über 15.000 Euro entstand. Personen kamen nicht zu Schaden. Der 56 Jahre alte Verursacher hatte offenbar einen "Blackout", da er sich, nach eigenen Angaben, an nichts mehr erinnern könne.
Gegen 18 Uhr war der 56-Jährige Fahrer eines Ford auf dem Wilhelm-Heinichen-Ring unterwegs, als er zwischen den Anschlussstellen Fuhrberger Straße und Nienburger Straße nach links von seinem Fahrstreifen abkam und mit einem entgegenkommenden Renault zusammenstieß. Ohne anzuhalten setzte der 56-Jährige seine Fahrt fort. Der Renaultfahrer verständigte die Polizei, wendete und folgte dem Unfallverursacher.
Auf der Nienburger Straße, vor dem Kreisel in Richtung Innenstadt krachte es dann erneut. Der Fordfahrer fuhr auf einen verkehrsbedingt haltenden VW auf. Auch hier hielt der 56-Jährige nicht an, sondern setzte zurück und rollte an dem VW vorbei in den Kreisel, wo er zwei bis drei Runden drehte und anschließend in die Straße "Texas" weiterfuhr. Dort geriet der Autofahrer soweit an den rechten Straßenrand, dass sein Fahrzeug einen geparkten Fiat streifte.
Eine alkoholbedingte Beeinträchtigung des Unfallverursachers konnten die Beamten ausschließen. Dennoch musste sich der Mann, zwecks Feststellung möglicher anderer Ursachen, einer Blutentnahme unterziehen. In diesem Zusammenhang leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 56-Jährigen Kraftfahrzeugführer ein.
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