Kreis Borken (ots) - Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in der Zeit vom 09.02.2017 - 15.02.2017 der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 49 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 33.655 Fahrzeuge fest, dass über 7 % der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren. 14 Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen. Insgesamt überschritten 2.529 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 302 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 2.227 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt.
Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten an folgenden Messpunkten fest:
Verkehrsdienst Gruppe Süd: - innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 67 km/h in Reken auf der auf der K 11 - außerorts bei max. zulässigen 100 km/h mit gemessenen 187 km/h in Borken auf der B 67 (dem Verkehrsteilnehmer erwartet ein Fahrverbot von 3 Monaten, ein Bußgeld in einer Höhe von 1.200 Euro und 2 Punkte in Flensburg) - Verkehrsdienst Gruppe Nord: - innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 65 in km/h in Gronau auf der Gildehauser Straße außerorts bei max. zulässigen 70 km/h mit gemessenen 132 km/h in Legden auf der L 570 (Fahrverbot 2 Monate, 440 Euro Bußgeld und 2 Punkte in Flensburg)
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